Cäsiumbelastung in Wildpilzen aus Rheinland-Pfalz bleibt niedrig

Cäsiumbelastung in Wildpilzen aus Rheinland-Pfalz bleibt niedrig

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Rheinland-Pfalz: niedrige Cäsium-Werte bei Wildpilzen

() – Die Cäsium-137-Belastung in Wildpilzen aus bleibt nach den aktuellen Untersuchungen niedrig. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, und Forsten in Mainz mit.


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Keine der 49 untersuchten Wildpilzproben überschreitet den gesetzlichen Höchstwert von 600 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse. Nach aktuellem Kenntnisstand ist deshalb nicht von einer gesundheitlichen Gefährdung der durch den Verzehr von Wildpilzen aus Rheinland-Pfalz auszugehen.

Der höchste im vergangenen Jahr gemessene Wert lag bei 218 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse.

Er wurde bei Semmelstoppelpilzen aus dem Raum Börfink im Hunsrück festgestellt. Im Pfälzerwald wurde als Höchstwert 77,9 Becquerel pro Kilogramm bei Maronen aus dem Raum Ramstein-Miesenbach gemessen.

Bei den untersuchten Proben handelte es sich mit einer Ausnahme eines giftigen Pilzes um typische Speisepilze, die auch von der Bevölkerung gesammelt werden. Bereits zwischen 2022 und 2024 lagen die jeweils höchsten gemessenen Werte zwischen 111 und 211 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse und damit ebenfalls deutlich unter dem gesetzlichen Höchstwert.

Forstministerin Schneider erklärte vor Beginn der Pilz-Hauptsaison, die Belastung der in Rheinland-Pfalz untersuchten Wildpilze sei niedrig.

Für die , die gerne selbst Pilze sammeln, sei das eine beruhigende Nachricht. Die regelmäßigen Kontrollen der vergangenen Jahre hätten einen wichtigen Beitrag zu Vorsorge und Verbraucherschutz geleistet.

Hintergrund der Untersuchungen ist, dass Cäsium-137 auch 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in einzelnen Waldgebieten noch nachgewiesen werden kann.

Die Analysen wurden vom Institut für Lebensmittelchemie Speyer des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz durchgeführt. Forstämter im Pfälzerwald und Hunsrück sowie das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald unterstützten die Untersuchungen durch die Probennahme.

Aufgrund der Ergebnisse der Jahre 2022 bis 2025 wird das laufende Untersuchungsprogramm eingestellt.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Schneider

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Mainz (dts Nachrichtenagentur), Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten, Institut für Lebensmittelchemie Speyer des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz, Forstämter im Pfälzerwald, Forstämter im Hunsrück, Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald, Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis (die Mitteilung/aktuellen Untersuchungen zur niedrigen Cäsium‑137-Belastung in Wildpilzen) fand im vergangenen Jahr bzw. im Zeitraum der Jahre 2022 bis 2025 (laufendes Untersuchungsprogramm, das nach den Ergebnissen 2022–2025 eingestellt wird) statt.

  • Höchster Wert im vergangenen Jahr: 218 Becquerel/kg (bei Semmelstoppelpilzen, Raum Börfink im Hunsrück).
  • Vergleichswerte und Untersuchungszeitraum: 2022 bis 2024 (jeweils höchste gemessene Werte) und 2022 bis 2025 insgesamt (danach Einstellung des Programms).

Konkret benanntes Datum (Tag/Monat) ist nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Mainz, Rheinland-Pfalz, Raum Börfink (Hunsrück), Pfälzerwald, Raum Ramstein-Miesenbach (Pfälzerwald), Hunsrück-Hochwald (Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald), Speyer (Institut für Lebensmittelchemie Speyer), Tschernobyl (Hintergrund)

Worum geht es in einem Satz?

Nach aktuellen Untersuchungen liegt die Cäsium-137-Belastung in Wildpilzen aus Rheinland-Pfalz trotz 49 getesteter Proben weiterhin niedrig und überschreitet den gesetzlichen Höchstwert von 600 Becquerel/kg Frischmasse nicht, sodass nach jetzigem Kenntnisstand keine gesundheitliche Gefährdung zu erwarten ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Cäsium-137 kann auch 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in einzelnen Waldgebieten nachgewiesen werden
  • Grundlage bzw. Hintergrund der Untersuchungen: regelmäßige Kontrollen der Wildpilze als Vorsorge und zum Verbraucherschutz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
  • Keine Hinweise auf Statements, Diskussionen oder Berichterstattung über die Bewertung hinaus enthalten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung durch den Verzehr von Wildpilzen aus Rheinland-Pfalz nach aktuellem Kenntnisstand
  • Einhaltung des gesetzlichen Höchstwertes in allen untersuchten Proben
  • Beruhigende Aussage für Menschen, die selbst Pilze sammeln
  • Vorsorge und Verbraucherschutz durch regelmäßige Kontrollen der vergangenen Jahre
  • Einstellung des laufenden Untersuchungsprogramms aufgrund der Ergebnisse der Jahre 2022 bis 2025

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Forstministerin Schneider wird mit einer Stellungnahme zitiert („…die Belastung … sei niedrig…“ sowie „…eine beruhigende Nachricht…“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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