Wirtschaft: Ratenkäufe im Onlinehandel in Deutschland
Berlin () – Ratenzahlungen für größere Onlineeinkäufe werden in Deutschland beliebter. Rund jeder siebte Befragte würde einen Onlinekauf von 1.000 Euro lieber in Raten zahlen, wie eine Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zeigt, über die der „Spiegel“ berichtet. 2024 lag der Anteil bei etwa neun Prozent. Befragt wurden rund 1.000 Personen zwischen 18 und 79 Jahren.
Für immer mehr Menschen sei es inzwischen selbstverständlich, Onlineeinkäufe über längere Zeit in Teilbeträgen abzuzahlen, sagte Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier. Besonders attraktiv sei das für Menschen mit geringerem Einkommen: Fast jeder Vierte mit weniger als 2.000 Euro netto würde eine größere Anschaffung im Internet auf Pump bezahlen.
Verbraucherschützer sehen den Trend mit Sorge: Aus vielen kleinen Beträgen könne schnell ein Schuldenberg werden. Neue Verbraucherkreditregeln, die ab November gelten, sollen Konsumenten besser schützen und sehen unter anderem eine verpflichtende Bonitätsprüfung vor.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Oliver Maier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verivox, Spiegel, Verbraucherschützer
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Zeitraum: 2024 statt (dort lag der Anteil bei etwa neun Prozent); außerdem wird als Zeitpunkt genannt, dass neue Verbraucherkreditregeln ab November gelten (kein konkretes Jahr im Text).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
In Deutschland werden Ratenzahlungen für größere Onlinekäufe zunehmend beliebter (rund jeder Siebte würde 1.000 Euro lieber in Raten zahlen), besonders bei Menschen mit niedrigerem Einkommen, während Verbraucherschützer wegen der Gefahr eines Schuldenbergs warnen und auf neue Verbraucherkreditregeln ab November mit verpflichtender Bonitätsprüfung verweisen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ratenzahlungen für größere Onlineeinkäufe werden in Deutschland beliebter
- Besonders attraktiv ist das für Menschen mit geringerem Einkommen
- Neue Verbraucherkreditregeln treten ab November in Kraft und sollen Konsumenten besser schützen
- Sorge von Verbraucherschützern, dass aus vielen kleinen Beträgen ein Schuldenberg werden kann
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik wird im Artikel nicht erwähnt
- Öffentlichkeit wird nur als Umfragebefragte beschrieben, konkrete Reaktion nicht geschildert
- Medienreaktion wird nur angedeutet durch den Hinweis, dass der „Spiegel“ berichtet, keine detaillierte Reaktion beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunahme von Teilzahlungen für größere Onlinekäufe
- Höhere finanzielle Belastung durch aus dem Ratenkauf entstehende Gesamtschulden
- Risiko, dass aus vielen kleineren Zahlungen ein Schuldenberg wird
- Besonders betroffen könnten Menschen mit geringerem Einkommen sein, die größere Anschaffungen häufiger auf Pump bezahlen
- Verschärfung bzw. Anpassung der Verbraucherkreditbedingungen mit verpflichtender Bonitätsprüfung ab November
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. „Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier“ wird mit der Aussage zitiert, dass es für immer mehr Menschen selbstverständlich sei, Onlineeinkäufe in Teilbeträgen abzuzahlen.
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