Gesellschaft: Säuglingssterblichkeit in Hessen
Wiesbaden () – Die Säuglingssterblichkeit in Hessen ist seit 1946 stark zurückgegangen. Das teilte das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit.
99,70 Prozent der in Hessen lebendgeborenen Mädchen erreichen ihren ersten Geburtstag.
Bei neugeborenen Jungen liegt die entsprechende Wahrscheinlichkeit unter den Sterblichkeitsverhältnissen der Jahre 2023 bis 2025 bei 99,66 Prozent.
Der Blick zurück zeigt einen starken langfristigen Rückgang der Säuglingssterblichkeit. Gegenüber 1946 lag sie im Jahr 2025 um 95,46 Prozent niedriger.
Im Jahr 1946 waren in Hessen 72,7 Säuglinge je 1.000 Lebendgeborene vor ihrem ersten Geburtstag gestorben. 1950 waren es 46,8 gewesen, 1970 noch 23,7, und 1990 war ihre Zahl auf 6,2 gesunken.
Im Jahr 2000 hatten 4,3 je 1.000 Lebendgeborene ihren ersten Geburtstag nicht erlebt. Seit Ende der 2000er-Jahre bewegt sich die Säuglingssterblichkeit auf einem Niveau von rund 3 bis 4 Gestorbenen je 1.000 Lebendgeborene.
Im Jahr 2025 lag sie bei 3,3 je 1.000.
Ein großer Teil dieser Sterbefälle aus 2025 ereignete sich bereits kurz nach der Geburt. Von den 172 im ersten Lebensjahr verstorbenen Kindern entfielen 132 Fälle auf die ersten 28 Lebenstage, wiederum 100 davon auf die ersten sieben Lebenstage.
Auch bei den Todesursachen zeigt sich eine deutliche Konzentration: Im Jahr 2024* gingen 48,81 Prozent der 168 Säuglingssterbefälle auf Erkrankungen und Komplikationen rund um Schwangerschaft und Geburt zurück, weitere 31,55 Prozent auf angeborene Fehlbildungen und Chromosomenanomalien. 6,55 Prozent verstarben an Krankheiten des Nervensystems.
Am sogenannen Plötzlichen Kindstod (Sudden Infant Death Syndrome, SIDS) starben 2024 in Hessen 6 Säuglinge. Das entspricht in etwa 1 von 9.000 Säuglingen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine Personen mit vollständigem Namen im Artikel genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Landesamt in Wiesbaden, dts Nachrichtenagentur, Sudden Infant Death Syndrome (SIDS)
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Mittwoch (ohne Jahreszahl), im Jahr 1946–2025 (inkl. konkreter Werte für 1950, 1970, 1990, 2000, ab Ende der 2000er-Jahre, 2024).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur)
Worum geht es in einem Satz?
Laut dem Statistischen Landesamt ist die Säuglingssterblichkeit in Hessen seit 1946 stark zurückgegangen und lag 2025 bei 3,3 Todesfällen je 1.000 Lebendgeborene, wobei ein Großteil der Sterbefälle bereits in den ersten Lebenstagen auftritt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang der Säuglingssterblichkeit seit 1946
- Hoher Anteil der Todesfälle in den ersten 28 Lebenstagen
- Konzentration der Todesursachen auf Erkrankungen und Komplikationen rund um Schwangerschaft und Geburt
- Konzentration weiterer Todesursachen auf angeborene Fehlbildungen und Chromosomenanomalien
- Nennenswerte Anzahl von Todesfällen durch Krankheiten des Nervensystems
- Todesfälle durch Plötzlichen Kindstod (SIDS)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Langfristiger Rückgang der Säuglingssterblichkeit in Hessen seit 1946
- 2025 deutlich niedrigere Sterberate im Vergleich zu 1946
- Rückgang der Zahl der Säuglinge, die vor dem ersten Geburtstag sterben, über mehrere Jahrzehnte hinweg
- Seit Ende der 2000er-Jahre stabile Sterblichkeitswerte auf niedrigem Niveau von rund 3 bis 4 Gestorbenen je 1.000 Lebendgeborene
- Hoher Anteil der Todesfälle innerhalb der ersten Lebenstage
- Konzentration der Todesursachen auf Erkrankungen und Komplikationen rund um Schwangerschaft und Geburt
- Häufigkeit angeborener Fehlbildungen und Chromosomenanomalien als weiterer wesentlicher Anteil der Todesursachen
- Anteil neurologischer Erkrankungen als weiterer Todesursachenblock
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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