NATO Politik in Kopenhagen
Kopenhagen () – Die Generalstabschefs der Nato-Mitgliedstaaten haben am Samstag den deutschen Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, zum künftigen Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses gewählt. Er soll Mitte 2027 die Nachfolge des italienischen Admirals Giuseppe Cavo Dragone antreten. Bei der Wahl setzte er sich gegen die Generalstabschefin der kanadischen Streitkräfte, Jennie Carignan, durch.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erklärte erwartungsgemäß, die Wahl von Breuer sei „eine ausgezeichnete Nachricht für das Bündnis“. Die Bedrohung vor allem durch Russland nehme zu, die europäischen Partner müssten sich gleichzeitig noch intensiver um ihre eigene Sicherheit und konventionelle Abschreckung kümmern. „Breuer ist genau der Richtige, um diese Prozesse im Team mit den Alliierten zu einem Erfolg zu führen“, so Pistorius. Bis zum Wechsel zur Nato bleibe Breuers Fokus uneingeschränkt auf seinen Aufgaben als Generalinspekteur der Bundeswehr.
Der Nato-Militärausschuss ist das höchste militärische Beratungsgremium der Nato und berät die politischen Entscheidungsträger in allen militärischen Fragen. Er koordiniert die Streitkräfte der Mitgliedstaaten und unterstützt dabei, politische Nato-Beschlüsse in konkrete militärische Planungen und Maßnahmen umzusetzen. Dadurch bildet er eine wichtige Schnittstelle zwischen der politischen Führung und der militärischen Ebene der Nato.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Carsten Breuer, Giuseppe Cavo Dragone, Jennie Carignan, Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
NATO, Deutschland, Bundeswehr, Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, Kopenhagen, dts Nachrichtenagentur, Boris Pistorius (SPD), SPD, Bundesverteidigungsminister, Italien, Admiral Giuseppe Cavo Dragone, Generalstabschefin der kanadischen Streitkräfte, Jennie Carignan, Kanada, Nato-Militärausschuss, Nato-Mitgliedstaaten, Russland, europäische Partner, Generalstabschefs der Nato-Mitgliedstaaten, Generalinspekteure der Bundeswehr
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum: Samstag (ohne konkretes Datum im Text genannt) — 24. oder 19. September 2026 ist hier nicht eindeutig belegbar, da der Beitrag nur „am Samstag“ schreibt.
Zeitraum: „Mitte 2027“ (für den Amtsantritt/Wechsel).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kopenhagen
Worum geht es in einem Satz?
Die Generalstabschefs der Nato-Mitgliedstaaten haben am Samstag den deutschen Generalinspekteur Carsten Breuer zum künftigen Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses gewählt, der Mitte 2027 den italienischen Admiral Giuseppe Cavo Dragone ablösen soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunahme der Bedrohung insbesondere durch Russland
- Erfordernis, dass europäische Partner sich gleichzeitig noch intensiver um ihre eigene Sicherheit und konventionelle Abschreckung kümmern
- Wahl bzw. Bereitschaft zur Übernahme des Vorsitzes im Nato-Militärausschuss als Umsetzung/Koordination der militärischen Beratung und Planungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Boris Pistorius erklärte erwartungsgemäß, die Wahl von Breuer sei eine ausgezeichnete Nachricht für das Bündnis
- Er verwies darauf, dass die Bedrohung vor allem durch Russland zunehme
- Pistorius betonte, europäische Partner müssten sich gleichzeitig noch intensiver um eigene Sicherheit und konventionelle Abschreckung kümmern
- Er sagte, Breuer sei der Richtige, um diese Prozesse im Team mit den Alliierten zum Erfolg zu führen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung der militärischen Abstimmung innerhalb der Nato
- Intensivere Koordination von Sicherheits- und Abschreckungsmaßnahmen der Mitgliedstaaten
- Unterstützung der Umsetzung politischer Nato-Beschlüsse in konkrete militärische Planungen und Maßnahmen
- Verbesserung der Schnittstelle zwischen politischer Nato-Führung und militärischer Ebene
- Verstärkte Ausrichtung auf die wachsende Bedrohungslage vor allem durch Russland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wird mit einer Stellungnahme zitiert, dass die Wahl von Breuer „eine ausgezeichnete Nachricht für das Bündnis“ sei.
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