Dax weiter freundlich – Zuversicht kehrt zurück

Dax weiter freundlich – Zuversicht kehrt zurück

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Wirtschaft: DAX im Aufwind in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.675 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Hochtief und Siemens, am Ende Infineon, Symrise und Brenntag.

„Mit der Zinsentscheidung der US-Notenbank ist wieder etwas Zuversicht an die Aktienmärkte zurückgekehrt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Für Erleichterung sorge dabei weniger die Zinserhöhung selbst als vielmehr die Aussicht auf eine wieder nachvollziehbare und klare geldpolitische Linie in den USA.

„Die Fed signalisiert ihre Entschlossenheit im Kampf gegen die und schafft gleichzeitig mehr Orientierung für die Investoren“, so Lipkow. „Nach einer längeren Phase, in der geldpolitische und politische Unsicherheiten immer wieder für Irritationen sorgten, können sich die Anleger nun wieder stärker auf die fundamentalen Faktoren konzentrieren.“ Für die Börsen sei nicht allein die Höhe der entscheidend, sondern vor allem die Berechenbarkeit ihres weiteren Weges. „Mit der gestrigen Erhöhung hat die Fed den Märkten diese Klarheit zurückgegeben.“

„Der Dax profitiert davon zwar nur indirekt, dafür aber umso mehr von der zurückkehrenden Risikobereitschaft internationaler Investoren“, fügte der Analyst hinzu. „Deutsche Aktien bleiben allerdings eine Wette auf eine konjunkturelle Erholung in , die wiederum maßgeblich von der weiteren Entwicklung der US-Wirtschaft abhängt. Die Fed hat den Aktienmärkten zunächst etwas geldpolitischen Druck genommen, jetzt müssen die Konjunkturdaten den nächsten Teil der Arbeit übernehmen.“

Zusätzliche Unterstützung komme von den rückläufigen Energiepreisen, sagte Lipkow. „Nachrichten über neue Öllieferwege im Nahen Osten drücken den für Brent-Rohöl wieder näher an die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar heran. Je näher diese Schwelle kommt, desto größer dürfte die Erleichterung an den Aktienmärkten werden.“ Ein nachhaltiger Rückgang unter 100 Dollar könnte den Inflationsängsten deutlich an Schärfe nehmen und der Erholung an den europäischen Börsen zusätzlichen Rückenwind verleihen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1477 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8713 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar; das waren 217 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Aktien (als allgemeine Kategorie), US-Notenbank, Fed, CMC Markets, Dax, Siemens Energy, Hochtief, Siemens, Infineon, Symrise, Brenntag, Europäische Gemeinschaftswährung (Euro), Brent-Rohöl, Nordsee-Sorte Brent

Wann ist das Ereignis passiert?

Donnerstag (ohne konkretes Datum genannt) – das Ereignis fand „am Donnerstag“ statt (u. a. bis etwa 12:30 Uhr bzw. gegen 12 Uhr deutscher Zeit).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Frankfurter Börse

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax blieb am Donnerstag nach der US-Zinsentscheidung weiter im Plus, weil die Fed dadurch mehr Klarheit in der Geldpolitik signalisierte, während sinkende Energiepreise die Stimmung zusätzlich stützten (Euro leicht fester, Brent rund 2,1% niedriger).

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zinentscheidung der US-Notenbank (Fed)
  • Aussicht auf eine wieder nachvollziehbare und klare geldpolitische Linie in den USA
  • Signal der Fed zur Entschlossenheit im Kampf gegen die Inflation
  • Entspannung durch rückläufige Energiepreise, insbesondere Annäherung des Ölpreises (Brent) an die Marke von 100 US-Dollar
  • Zurückkehrende Risikobereitschaft internationaler Investoren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Fed-Zinsentscheidung habe bei Aktienmärkten Erleichterung und Zuversicht ausgelöst
  • Anleger hätten sich wieder stärker auf fundamentale Faktoren konzentrieren können
  • Es sei weniger die Zinserhöhung selbst gewesen, sondern die Aussicht auf eine klare und nachvollziehbare geldpolitische Linie
  • Rückkehr der Risikobereitschaft internationaler Investoren habe den Dax indirekt unterstützt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Höhere Zuversicht an den Aktienmärkten durch die Zinsentscheidung der US-Notenbank
  • Mehr Orientierung für Investoren durch eine klarere geldpolitische Linie
  • Rückkehr der Risikobereitschaft internationaler Investoren, was den DAX indirekt stützt
  • Entlastung bei Inflationssorgen durch rückläufige Energiepreise
  • Mögliche zusätzliche Rückenwinde für europäische Börsen bei weiterer Stabilisierung des Ölpreises unter einer psychologisch wichtigen Marke

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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