Wirtschaft: Dax, Öl und Gold im Fokus
Frankfurt am Main () – Zum Wochenstart hat der Dax leicht nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.440 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
An der Spitze der Kursliste fanden sich am Montag SAP, Fresenius Medical Care und Siemens Healthineers wieder. Klar im roten Bereich notierten dagegen unter anderem die Aktien von Hochtief, Siemens Energy und Infineon.
„Die Vorschläge aus einigen KI-Chefetagen für eine Drosselung des Entwicklungstempos kommen bei den Investoren gar nicht gut an“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „War es doch genau diese Dynamik, die am Aktienmarkt zuletzt für die hohen Gewinne gesorgt hatte. Damit steckt jetzt auch der KI-Sektor in einer Zwickmühle.“
„Zumal sich diese Entschleunigung vielleicht noch auf Ländersicht durchsetzen lassen wird, aber international kaum umsetzbar ist. China ist ein mächtiger Konkurrent geworden und könnte diese Entwicklungspause gnadenlos ausnutzen. Kein einfaches Entscheidungsumfeld, sowohl für die Unternehmenslenker als auch für die Investoren.“
„Dem Dax gereichte die weitestgehende Abwesenheit von Aktien mit direkter KI-Fantasie heute einmal mehr zum Vorteil. Zudem haben zwar die hohen Energiepreise insgesamt ihren Schrecken nicht verloren, aber die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und Europa hat sich zuletzt solide präsentiert. Die Anleger setzen deshalb auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung und nur einen temporären Effekt durch die Energiepreise.“
„Brent notiert weiter deutlich über der Stressmarke von 100 US-Dollar und scheint nur schwer aufzuhalten. Die angespannte Situation im Nahen Osten sorgt so dafür, dass sich die Investoren mit ihren selektiven Käufen auf die defensiven Branchen konzentrieren. Sie wollen weiter an potenziellen Kursgewinnen im Dax partizipieren, ohne dabei zu stark von den negativen Folgen höherer Energiepreise getroffen zu werden“, sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1543 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8663 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.280 US-Dollar gezahlt (-1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 119,20 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 108,40 US-Dollar, das waren 3,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Frankfurter Börse (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Andreas Lipkow, CMC Markets, SAP, Fresenius Medical Care, Siemens Healthineers, Hochtief, Siemens Energy, Infineon, China, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Montag zum Wochenstart statt. Konkretes Datum ist im Text nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main, Xetra (Handel), Deutschland und Europa (Konjunktur)
Worum geht es in einem Satz?
Zum Wochenstart gab der DAX leicht nach (Minus 0,5%), während Investoren wegen der Drosselungs-Vorschläge aus der KI-Branche vorsichtig wurden, gleichzeitig der Euro schwächer notierte und der Ölpreis deutlich stieg, wodurch vor allem defensive Branchen und eine Fortsetzung der Erholung im Fokus standen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschläge aus einigen KI-Chefetagen für eine Drosselung des Entwicklungstempos
- Anspannung im Nahen Osten, die den Ölpreis treibt und Investoren zu defensiven Branchen führt
- Konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und Europa, die als solide wahrgenommen wird und eine Erholungsbewegung stützt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Investoren reagieren negativ auf Vorschläge aus KI-Chefetagen zur Drosselung des Entwicklungstempos
- Anleger sehen darin eine mögliche Entschleunigung, die international kaum umsetzbar ist, und behalten zugleich die Aktien mit potenzieller KI-Fantasie als Risiko im Blick
- Investoren setzen auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung und auf defensive Branchen wegen der angespannten Lage im Nahen Osten und hoher Energiepreise
- Politik, Öffentlichkeit und Medienreaktionen werden im Artikel nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Leichte Abgaben beim Dax zum Wochenstart
- Negative Marktreaktion in Teilen der Kursliste
- Vorsicht bzw. Zurückhaltung der Investoren wegen möglicher Entschleunigung bei KI-Entwicklung
- Erwartung, dass Investitionsentscheidungen schwieriger werden
- Risiko, dass China eine Entwicklungspause international ausnutzt
- Verlagerung der Anlegerkäufe in defensivere Branchen angesichts erhöhter Energiepreisrisiken
- Goldpreis deutlich rückläufig
- Ölpreis stark ansteigend
- Schwächerer Euro gegenüber dem US-Dollar
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es werden mehrere Stellungnahmen/Reaktionen von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst bei CMC Markets) zitiert.
- Bericht: Präsidialamtschefin soll Vize-Direktorin des WFP werden - 17. September 2026
- Landkreistag unterstützt Bas` Aktionsplan gegen Sozialmissbrauch - 17. September 2026
- Holetschek will Moratorium bei Pflegereform - 17. September 2026

