Politik – Litauen-Brigade der Bundeswehr
Berlin () – Das Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass beim Aufbau der Litauen-Brigade der Bundeswehr Soldaten auch zwangsweise an die Nato-Ostflanke versetzt werden sollen.
Neben der „weiteren Freiwilligenwerbung“ würden für „wenige Bereiche ab sofort auch ergänzend verpflichtende Maßnahmen zum Einsatz kommen“, teilte das Ministerium am Montag mit. Damit solle über ein Jahr vor der geplanten vollen Einsatzbereitschaft diese „personell abgesichert“ werden. Zuvor hatte die „Bild“ darüber berichtet.
Bislang seien fast 80 Prozent der Stellen für die Litauen-Brigade besetzt. Dabei handele es sich „ausschließlich“ um Freiwillige, so das Verteidigungsministerium weiter. Das „Freiwilligkeitsprinzip“ bleibe „unverändert unsere Handlungsmaxime“. Gleichwohl gelte: „Einsatzbereitschaft geht im Zweifel vor Freiwilligkeit“, hieß es aus dem Haus von Minister Boris Pistorius (SPD).
Langfristig sollen insgesamt 5.000 Bundeswehrangehörige der Kampfbrigade in Litauen angehören. Darunter sollen 4.800 Soldaten sowie 200 zivile Mitarbeiter sein.
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Soldaten der Bundeswehr (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, Verteidigungsministerium, NATO, NATO-Ostflanke, Litauen-Brigade, „Bild“, Boris Pistorius (SPD), SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Montag (keine konkrete Datumsangabe im Text)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass beim Aufbau der Litauen-Brigade der Bundeswehr neben zusätzlicher Freiwilligenwerbung für wenige Bereiche auch verpflichtende Zwangsversetzungen an die Nato-Ostflanke vorgesehen sind, um die frühere volle personelle Einsatzbereitschaft sicherzustellen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aufbau der Litauen-Brigade der Bundeswehr
- Ergänzend verpflichtende Maßnahmen zum Einsatz für wenige Bereiche ab sofort
- Personelle Absicherung der Brigade über ein Jahr vor der geplanten vollen Einsatzbereitschaft
- Weiterentwicklung der Besetzung über ein Jahr vor der vollständigen Einsatzbereitschaft durch zusätzliche Maßnahmen trotz Freiwilligkeitsprinzip
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ergänzende verpflichtende Maßnahmen zum Einsatz für wenige Bereiche
- Personelle Absicherung der Litauen-Brigade bereits vor der geplanten vollen Einsatzbereitschaft
- Vorbereitung und frühere Herstellung von Einsatzbereitschaft durch zusätzliche Personalbindung
- Langfristige Aufstockung auf insgesamt 5.000 Bundeswehrangehörige in Litauen mit festgelegter Aufteilung zwischen Soldaten und zivilen Mitarbeitern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – das Verteidigungsministerium wird mit einer Stellungnahme zitiert („Einsatzbereitschaft geht im Zweifel vor Freiwilligkeit“).
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