Dax startet mit leichten Verlusten – Ölpreis steigt deutlich

Dax startet mit leichten Verlusten – Ölpreis steigt deutlich

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Wirtschaft: Dax-Start in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.520 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Bayer und Rheinmetall, am Ende Infineon, Hochtief und Siemens Energy.

„Wer mit der Hoffnung auf eine Entspannung der ins Wochenende ging, wird zu Wochenbeginn herbe enttäuscht: Die Schließung der saudischen Ost-West-Pipeline weckt neue Ängste über die Versorgung der Weltwirtschaft mit Öl aus dem Nahen Osten, nachdem die Frage über den freien Seeverkehr an der Straße von Hormus noch gar nicht gelöst ist“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Damit treffen zwei schlechte Nachrichten gleichzeitig ein: die Schließung der Pipeline und Überlegungen über eine Selbstverpflichtung der KI-Branche, ihre eigene Entwicklung freiwillig zu verlangsamen.“ Ein Impuls für fehle zu Wochenbeginn damit völlig.

„Das Fenster für rhetorische Kniffe, um die nächste Zinsanhebung doch noch aufschieben zu können, ist aus Sicht der Märkte nun auch in den Vereinigten Staaten so gut wie geschlossen“, so Stanzl weiter. Die Anleger rechneten mit einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit mit einer Zinsanhebung durch die US-Notenbank am Mittwoch. „Damit dürfte weniger die Zinsentscheidung selbst als vielmehr der Ausblick der Fed auf die weiteren Schritte die Kursrichtung an den Märkten bestimmen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen schwächer: Ein kostete 1,1557 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8653 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 107,50 US-Dollar; das waren 2,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Frankfurter

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jochen Stanzl

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Nachrichtenagentur (dts Nachrichtenagentur), Dax, SAP, Bayer, Rheinmetall, Infineon, Hochtief, Siemens Energy, Consorsbank, Straße von Hormus, US-Notenbank, Fed, Vereinigten Staaten, Europäische Gemeinschaftswährung, Europäische Gemeinschaft (Euro), Nordsee-Sorte Brent.

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Montag (im Artikel wird „am Montag“ genannt, jedoch kein konkretes Datum).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax ist am Montag mit leichten Verlusten gestartet, während Sorgen um die Ölversorgung nach der Schließung einer saudischen Pipeline, die unsichere geldpolitische Lage vor der US-Zinsentscheidung am Mittwoch und ein zugleich deutlich gestiegener Ölpreis sowie ein schwächerer Euro die Stimmung an den Märkten prägen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schließung der saudischen Ost-West-Pipeline
  • ungelöste Frage über den freien Seeverkehr an der Straße von Hormus
  • Befürchtungen über die Versorgung der Weltwirtschaft mit Öl aus dem Nahen Osten
  • Überlegungen über eine Selbstverpflichtung der KI-Branche, ihre eigene Entwicklung freiwillig zu verlangsamen
  • aus Sicht der Märkte geschlossenes Zeitfenster für rhetorische Kniffe, um eine nächste Zinsanhebung aufzuschieben
  • 90-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung durch die US-Notenbank am Mittwoch
  • erwarteter Einfluss des Fed-Ausblicks auf weitere Schritte auf die Kursrichtung der Märkte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erwartung neuer Ängste hinsichtlich der Versorgung der Weltwirtschaft mit Öl aus dem Nahen Osten
  • Verunsicherung, bis die Frage über den freien Seeverkehr an der Straße von Hormus geklärt ist
  • Keine Aktien-Impulse zu Wochenbeginn
  • Erwartete Zinsanhebung durch die US-Notenbank am Mittwoch
  • Kursrichtung an den Märkten wird voraussichtlich stärker vom Ausblick der Fed als von der Zinsentscheidung selbst bestimmt
  • Eurokurs schwächer gegenüber dem US-Dollar
  • Deutlich steigender Ölpreis, insbesondere bei Brent Nordsee-Sorte

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl (Chefmarktanalyst der Consorsbank) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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