Gesellschaft: Sicherer Schulweg in Stuttgart
Stuttgart () – In Baden-Württemberg startet am 14. September die landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“. Das Innenministerium Baden-Württemberg teilte mit, dass die Polizei auch in diesem Jahr alles tue, damit Schüler auf ihren täglichen Wegen sicher ans Ziel kommen.
Mit der Aktion setzen Polizei und Kommunen nach Angaben des Innenministeriums gezielte Schwerpunkte im Umfeld von Schulen und richten ihre Maßnahmen an den örtlichen Gegebenheiten aus.
Straßenbanner, Plakate und Veranstaltungen sollen zum Schuljahresbeginn auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern aufmerksam machen und für Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben. Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel sagte, Kinder nähmen den Straßenverkehr anders wahr als Erwachsene.
Sie könnten Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht zuverlässig einschätzen und würden wegen ihrer Körpergröße leicht übersehen. Er rief dazu auf, aufmerksam, vorausschauend und rücksichtsvoll im Straßenverkehr unterwegs zu sein.
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei Baden-Württemberg 415 Verkehrsunfälle, bei denen Schüler auf dem Schulweg verunglückten.
Das waren 9,8 Prozent mehr als 2024 mit 378 Schulwegunfällen. 382 Schüler verletzten sich leicht, 43 schwer; eine Schülerin starb.
Nach Angaben des Innenministeriums bleibt es wichtig, sicheres Verhalten an Kreuzungen, Einmündungen, Ampeln und Fußgängerüberwegen wiederholt zu üben. Helle Kleidung, reflektierende Flächen an Jacken und Schulranzen sowie funktionierende Beleuchtung an Fahrrädern und Tretrollern könnten helfen, dass Kinder rechtzeitig gesehen werden.
Eltern sollten morgens ausreichend Zeit einplanen, ihre Kinder schrittweise an den Schulweg heranführen und nach Möglichkeit zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Gruppen zur Schule schicken. Wenn das Auto nötig ist, sollten ausgewiesene Hol- und Bringzonen genutzt werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Manuel Hagel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Innenministerium Baden-Württemberg, Polizei Baden-Württemberg, Kommunen, Polizei, Manuel Hagel, Schüler, Eltern
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum des Ereignisses: 14. September (landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“, Start in Baden-Württemberg)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Stuttgart, Baden-Württemberg
Worum geht es in einem Satz?
In Baden-Württemberg startet am 14. September die landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“, bei der Polizei und Kommunen durch gezielte Maßnahmen und Aufmerksamkeit für Rücksichtnahme im Straßenverkehr dazu beitragen sollen, dass Kinder auf dem täglichen Schulweg sicher ankommen—angesichts steigender Schulwegunfälle im Jahr 2025.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schulwegunfälle von Schülern im Straßenverkehr, insbesondere im Umfeld von Schulen, an Kreuzungen, Einmündungen, Ampeln und Fußgängerüberwegen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
- Betonung durch Innenministerium, Polizei und Kommunen sowie Aussagen von Manuel Hagel zum Verhalten im Straßenverkehr
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Polizeiliche Maßnahmen mit Schwerpunkten im Umfeld von Schulen zur Verbesserung der Sicherheit der Schüler auf dem Schulweg
- Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Verkehrsteilnehmer für die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern wird zum Schuljahresbeginn erhöht
- Werbung für Rücksichtnahme im Straßenverkehr und verstärkte Kommunikation über sichere Verhaltensweisen für Kinder
- Wiederholtes Üben von sicherem Verhalten an Kreuzungen Einmündungen Ampeln und Fußgängerüberwegen
- Steigerung der Sichtbarkeit durch helle Kleidung reflektierende Flächen sowie funktionierende Beleuchtung an Fahrrädern und Tretrollern
- Empfehlungen zur besseren Organisation des Schulwegs durch ausreichende Zeitplanung schrittweise Heranführung und möglichst gemeinsames oder zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad zurückgelegtes Gehen
- Nutzung ausgewiesener Hol und Bringzonen wenn ein Auto erforderlich ist
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Innenminister Manuel Hagel wird mit einer Stellungnahme zitiert („Kinder nähmen den Straßenverkehr anders wahr als Erwachsene…“).
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