Politik: Steuerentlastungen im Bundestag
Berlin () – Führende SPD-Finanzpolitiker zeigen sich offen für eine Steigerung der Entlastungen der Bürger bei der geplanten Steuerreform. Grundsätzlich könne man über weitere Entlastungen der Bürger beraten, sagte die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Frauke Heiligenstadt, der „Rheinischen Post“.
Der Chef-Haushälter der SPD-Fraktion, Thorsten Rudolph, sagte: „Angesichts der angespannten Haushaltslage müssen wir ernsthaft darüber reden, wo wir Spielräume schaffen können, um weitere Entlastungen für die Bürger zu ermöglichen.“ Die von CDA-Chef Dennis Radtke vorgeschlagene Verschiebung der Mütterrente halte er in diesem Zusammenhang für eine sinnvolle Maßnahme, und man sei immer bereit, ernsthafte Gespräche über den Abbau von Steuersubventionen, insbesondere von klimaschädlichen Subventionen, zu führen, fügte Rudolph hinzu.
Heiligenstadt erinnerte an die notwendige Gegenfinanzierung von weiteren Entlastungen. Wer mehr entlasten wolle, müsse auch sagen, wie das solide finanziert werden solle. Die SPD-Bundestagsfraktion habe konkrete Vorschläge vorgelegt; unter anderem einen höheren Spitzensteuersatz für sehr hohe Einkommen, eine Reform der Erbschaftsteuer, die Wiedereinführung der Vermögensteuer sowie den Abbau ungerechtfertigter Steuerprivilegien und klimaschädlicher Subventionen. Weitere Entlastungen zu fordern und die Rechnung dafür nicht selbst zu begleichen, sei keine seriöse Finanzpolitik.
Die Unionsfraktion strebt höhere Entlastungen bei der Steuerreform an. Derzeit sollen sie ab 2028 rund 10 Milliarden Euro im Jahr betragen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Frauke Heiligenstadt, Thorsten Rudolph, Dennis Radtke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD-Bundestagsfraktion, SPD, CDU, CSU, Unionsfraktion, CDA, Bundestag, Bundesregierung, Finanzamt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die führenden SPD-Finanzpolitiker Frauke Heiligenstadt und Thorsten Rudolph signalisieren Offenheit für weitere Entlastungen im Rahmen der geplanten Steuerreform, betonen jedoch, dass jede zusätzliche Entlastung angesichts der angespannten Haushaltslage zwingend solide gegenfinanziert werden müsse (u. a. durch höhere Spitzensteuern, Erbschaftsteuer- und Vermögensteuerreformen sowie den Abbau ungerechtfertigter bzw. klimaschädlicher Subventionen).
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Steuerreform mit vorgesehenen Entlastungen der Bürger ab 2028
- Angespannte Haushaltslage der öffentlichen Finanzen
- Notwendigkeit der Gegenfinanzierung weiterer Entlastungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Finanzpolitiker zeigen sich offen für weitere Entlastungen der Bürger bei der geplanten Steuerreform
- Thorsten Rudolph betont, angesichts der angespannten Haushaltslage müssten ernsthaft Spielräume gesucht werden
- Rudolph hält die vorgeschlagene Verschiebung der Mütterrente für eine sinnvolle Maßnahme und zeigt sich gesprächsbereit über den Abbau von Steuersubventionen
- Frauke Heiligenstadt fordert die notwendige Gegenfinanzierung und kritisiert Forderungen ohne eigenes Begleichen der Rechnung als nicht seriöse Finanzpolitik
- Unionsfraktion strebt ebenfalls höhere Entlastungen bei der Steuerreform an
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Weitere Entlastungen der Bürger im Rahmen der geplanten Steuerreform
- Notwendigkeit einer soliden Gegenfinanzierung für zusätzliche Entlastungen
- Reformen und Mehreinnahmen durch höheren Spitzensteuersatz für sehr hohe Einkommen
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- Wiedereinführung der Vermögensteuer
- Abbau ungerechtfertigter Steuerprivilegien
- Abbau klimaschädlicher Subventionen
- Betonung, dass Forderungen nach Entlastungen ohne selbst getragene Gegenfinanzierung als nicht seriöse Finanzpolitik gelten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Frauke Heiligenstadt (SPD-Bundestagsfraktion) wird mit einer Stellungnahme gegenüber der „Rheinischen Post“ zitiert.
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