Panorama: Drohnenanschlag auf Flughafen Leipzig/Halle
Leipzig () – Nach dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle, für den die Bundesregierung Russland verantwortlich macht, haben die Sicherheitsbehörden offenbar mehrere Tatverdächtige identifiziert.
Wie NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten, haben die Sicherheitsbehörden zwei Verdächtige mit Verbindungen nach Russland im Visier. Ein Verdächtiger soll demnach ein Weißrusse sein, dessen DNA entdeckt wurde. Der Mann, der auch einen russischen Pass besitzen soll, fiel bereits im Baltikum mit Straftaten auf. Er soll mit einem italienischen Touristenvisum in den Schengenraum eingereist sein. Ein zweiter Mann soll als Logistiker und Instrukteur des Anschlags agiert haben. Er reiste dem Bericht zufolge über den Berliner Flughafen BER ein und verließ Deutschland kurz vor dem gescheiterten Anschlag. Der Tatverdächtige soll neben einem lettischen auch einen russischen Pass besitzen.
Die Ermittler sind dem Bericht zufolge skeptisch, ob sie die mutmaßlichen Täter fassen können. In der Vergangenheit war das nicht gelungen, da die Verdächtigen nicht mehr nach Europa reisten. Russland bestreitet die Vorwürfe und bezeichnete den Anschlagsversuch als „hastig zusammengezimmerte Provokation“.
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Start- und Landebahn an einem Flughafen (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung, Bundesregierung, Russland, Sicherheitsbehörden, Flughafen Leipzig/Halle, Schengenraum, Berliner Flughafen BER
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Leipzig (Flughafen Leipzig/Halle), Berlin (BER)
Worum geht es in einem Satz?
Nach einem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle, bei dem die Bundesregierung Russland verantwortlich macht, sollen Sicherheitsbehörden laut NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ mehrere Tatverdächtige identifiziert haben, während Russland die Vorwürfe zurückweist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Nach dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle, der von der Bundesregierung Russland zugeschrieben wird, haben die Sicherheitsbehörden mehrere Tatverdächtige identifiziert.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Regierung macht Russland für den versuchten Drohnenanschlag verantwortlich
- Russland bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet den Anschlagsversuch als „hastig zusammengezimmerte Provokation“
- Ermittler zeigen sich skeptisch, ob sie die mutmaßlichen Täter noch fassen können
- NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichten über den Stand der Ermittlungen und die Identifizierung mehrerer Tatverdächtiger
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen gegen mehrere Tatverdächtige
- Nutzung von Beweisen wie DNA zur Identifizierung von Verdächtigen
- Erweiterung der Sicherheitslage an Flughäfen und in Grenzbereichen
- Möglichkeit von Problemen bei der Festnahme mutmaßlicher Täter wegen früherer Fluchtbewegungen
- Zunahme der grenzüberschreitenden Überwachung und Zusammenarbeit zwischen Staaten
- Politische Spannungen durch gegenseitiges Bestreiten der Vorwürfe
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—die Bundesregierung bzw. Russland wird mit einer Reaktion zitiert: Russland bestreitet die Vorwürfe und bezeichnete den Anschlagsversuch als „hastig zusammengezimmerte Provokation“.
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