Politik: Russlandabwehr und Ostdeutschland
Berlin () – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erwartet nicht, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen Russland von weiteren Angriffen auf Deutschland abschrecken. „Ganz im Gegenteil. Wir müssen uns darauf einstellen, dass auch weitere solche Attacken zu erwarten sind“, sagte Klüssendorf den Sendern RTL und ntv. Die hybride Kriegsführung Russlands in Europa und Deutschland werde weitergehen.
Deutschland müsse jedoch zeigen, dass es in der Lage sei, sich zu verteidigen, so Klüssendorf. Dazu gehörten die Schließung des russischen Konsulats und des Russischen Hauses sowie Einschränkungen für die russische Schattenflotte. „Das sind, glaube ich, jetzt die richtigen Maßnahmen.“ Zugleich müsse die Bundesregierung verhindern, dass die Lage weiter eskaliere.
Die Sorge vor einer weiteren Eskalation sei besonders in Ostdeutschland groß, sagte Klüssendorf. In Sachsen-Anhalt und in allen ostdeutschen Ländern sei die Sensibilität für das Thema Frieden im Zusammenhang mit der Verteidigungsfähigkeit deutlich ausgeprägter und höher. Die Bundesregierung zeige mit ihrer Reaktion, dass sie zu weiteren politischen Schritten bereit sei. „Aber wir eskalieren nicht ohne Rücksicht auf die weltweite Situation.“
Dass Verteidigungsminister Boris Pistorius bei der Vorstellung der Maßnahmen nicht dabei gewesen sei, begründete Klüssendorf mit den Zuständigkeiten. Die Maßnahmen seien innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. „Da gibt es überhaupt kein Weichen und kein Rütteln und das sind genau die richtigen Maßnahmen.“ Pistorius erfülle seine Aufgaben sehr ordentlich und spiele für die SPD als Verteidigungsminister und Aushängeschild eine wichtige Rolle.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tim Klüssendorf, Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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Berlin, Sachsen-Anhalt, ostdeutsche Länder (insgesamt)
Worum geht es in einem Satz?
Der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erwartet, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen Russland nicht von weiteren Angriffen abschrecken, und fordert zugleich, durch weitere Schritte (u. a. Schließung des russischen Konsulats und des Russischen Hauses sowie Einschränkungen für die Schattenflotte) die Verteidigungsfähigkeit zu stärken und eine Eskalation zu verhindern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Von Russland in Europa und Deutschland betriebene hybride Kriegsführung
- Erwartete weiteren Angriffe Russlands auf Deutschland
- Sorge vor weiterer Eskalation der Lage
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Tim Klüssendorf erwartet keine Abschreckung Russlands durch die Maßnahmen, sondern weitere Angriffe
- Öffentlichkeit und Medien werden durch die angekündigte Bereitschaft zu politischen Schritten und die Betonung der Verteidigungsfähigkeit geprägt
- Sorge vor weiterer Eskalation wird als besonders groß in Ostdeutschland beschrieben
- Die Reaktion der Bundesregierung wird als Signal gewertet, zu weiteren Schritten bereit zu sein, ohne ohne Rücksicht zu eskalieren
- Pistorius’ Abwesenheit bei der Vorstellung wird in der Darstellung durch Zuständigkeiten gerechtfertigt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutschland wird sich darauf einstellen müssen, dass weitere Angriffe zu erwarten sind
- Die hybride Kriegsführung Russlands wird in Europa und Deutschland weitergehen
- Deutschland muss seine Verteidigungsfähigkeit deutlich machen
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- Die Bundesregierung versucht, eine weitere Eskalation zu verhindern
- In Ostdeutschland wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation
- Die Bundesregierung signalisiert politische Bereitschaft für weitere Schritte, ohne die Lage unkontrolliert zu verschärfen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf wird im Artikel mit mehreren Zitaten und Aussagen zitiert.
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