FDP kritisiert Bildungspaket von Schwarz-Rot als "Mogelpackung"

FDP kritisiert Bildungspaket von Schwarz-Rot als "Mogelpackung"

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Bildungspolitik in Hessen: Digitales Paket im Streit

Wiesbaden () – Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag hat das von der Landesregierung angekündigte Bildungspaket als Korrekturversuch der eigenen Politik kritisiert.

Der bildungspolitische Sprecher Moritz Promny sagte am Montag, die Landesregierung habe erst zur Konsolidierungsmasse gemacht und müsse nun gegensteuern. 300 sozialindizierte Stellen zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf seien gestrichen worden, nun sollen etappenweise 200 wieder geschaffen werden.

Da bleibe immer noch ein Minus, das sogenannte Bildungspaket sei in dieser Hinsicht eine Mogelpackung.

Die geplante verpflichtende Einführung digitaler Bildung sei überfällig, so Promny. Die Landesregierung habe die digitale Welt erst als Fake-Fach eingeführt und dann de facto abgeschafft.

Dieses unnötige Hin und Her hätte man den Schülern, und Lehrkräften ersparen können.

Die zusätzliche Deutschstunde in der ersten Klasse und die Stärkung von Mathematik seien grundsätzlich richtig. Neue Stunden und auf dem halfen aber keinem Kind, wenn am Ende die Lehrkräfte fehlten.

Wo diese herkommen sollen, habe die Landesregierung nicht beantwortet, kritisierte Promny.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Moritz Promny

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Hessischer Landtag, Landesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Montag (kein konkretes Datum genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden (Hessischer Landtag / Hessische Landesregierung)

Worum geht es in einem Satz?

Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag kritisiert das von der Landesregierung angekündigte Bildungspaket als Mogelpackung, weil trotz geplanter teilweiser Rücknahme von gestrichenen Förderstellen weiterhin ein Minus bleibt und zudem bei der verpflichtenden digitalen Bildung sowie zusätzlichen Stunden auf „Hinz-und-Her“ ohne geklärte Lehrkräfte-Verfügbarkeit verwiesen wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Die Landesregierung habe Bildung erst zur Konsolidierungsmasse gemacht und dabei 300 sozialindizierte Stellen gestrichen. Die geplanten etappenweisen Wiedereinstellungen von 200 Stellen sowie das von der Landesregierung angekündigte Bildungspaket seien damit ein Korrekturversuch bzw. eine Reaktion auf das zuvor gestrichene Personal gewesen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • FDP kritisiert die Reaktion der Landesregierung als Korrekturversuch der eigenen Politik
  • Bildungspolitischer Sprecher Moritz Promny fordert gegensteuernde Maßnahmen
  • Kritik an gestrichenen sozialindizierten Stellen und an der Rückschaffung etappenweise statt vollständiger Kompensation
  • Öffentliche Diskussion um Mogelpackung Bildungspaket wegen verbleibendem Minus
  • Forderung nach verpflichtender digitaler Bildung als überfällig
  • Vorwurf eines Hin und Her bei digitaler Bildung mit fehlender Umsetzung
  • Kritik an zusätzlicher Deutschstunde und Mathematikstärkung als nicht ausreichend ohne ausreichende Lehrkräfte

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Streichung von 300 sozialindizierten Stellen zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf
  • Etappenweise Wiederschaffung von 200 dieser Stellen
  • Verbleibendes Minus durch weiterhin nicht ausgeglichene Personal- und Förderkapazitäten
  • Kritik an der verpflichtenden Einführung digitaler Bildung als zu lange verzögert und widersprüchlich umgesetzt
  • Mögliche Benachteiligung von Schülern durch zusätzliche Stunden und Kurse ohne ausreichendes Lehrpersonal
  • Ungeklärte Frage, wo die fehlenden Lehrkräfte herkommen sollen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme von Moritz Promny (FDP-Fraktion im Hessischen Landtag) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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