Wirtschaft: DAX schwächer in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.345 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.
„Die Kombination aus wieder leicht steigenden Ölpreisen und einer höheren Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung schon in gut zwei Wochen hat jetzt auch dem Dax auf seinem Rekordlauf ein Bein gestellt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Positiv bleibe aber festzuhalten: „Das Handelsvolumen ist in den vergangenen Tagen mit steigenden Kursen mitgestiegen, was die Kaufbereitschaft der Investoren untermauert. Der heutige Tag zeigt sich zwar schwächer, wird jedoch nicht von einem steigenden Handelsvolumen begleitet, sodass die aktuellen Kursbewegungen als gesunde Konsolidierung betrachtet werden können.“
„Auf der Gewinnerseite zeigen sich zum Wochenstart die Aktien von Continental, VW und BASF, was für eine weitere Fokussierung auf die zyklischen Sektoren spricht“, so Lipkow. Weniger gefragt sind dagegen die klassischen KI-Profiteure wie Siemens Energy und Hochtief. „Die Anleger beobachten die Lage im Nahen Osten und deren Abstrahleffekte über die anziehenden Energiepreise.“ Noch sei kein Stimmungsumschwung zu erkennen und die zuletzt positiven Konjunkturdaten stützten das Umfeld für deutsche Standardwerte. „Interessant werden im heutigen Handelsverlauf in diesem Zusammenhang die anstehenden Verbraucherpreise“, sagte der Analyst.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1600 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8621 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 91,42 US-Dollar; das waren 3,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CMC Markets
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Montag statt (genauer: am Montagnachmittag), aber kein konkretes Datum wird im Text genannt.
→ Zeitraum/Datum: „Montag (nachmittags), 12:30 Uhr / gegen 12 Uhr deutscher Zeit“
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax bewegte sich am Montag bis zum Mittag weiter im Minus, belastet durch steigende Ölpreise und die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung, während Continental, VW und BASF als Gewinner gelten und der Analyst auf die anstehenden Verbraucherpreise sowie die weitere Marktkonsolidierung verweist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- schwach startender Handelstag für den Dax
- wieder leicht steigende Ölpreise
- höhere Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung schon in gut zwei Wochen
- Beobachtung der Lage im Nahen Osten mit Abstrahleffekten über anziehende Energiepreise
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax bleibt nach anfänglich schwachem Start bis zum Mittag im roten Bereich und notiert rund 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag
- Wahrscheinlichkeitszunahme für eine Fed-Zinserhöhung schon in gut zwei Wochen belastet die Kursentwicklung
- Kombination aus leicht steigenden Ölpreisen und erhöhter Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung drückt auf den Dax-Rekordlauf
- Keine zunehmende Belastung durch steigendes Handelsvolumen, aktuelle Kursbewegungen werden als gesunde Konsolidierung eingeordnet
- Weitere Fokussierung auf zyklische Sektoren zeigt sich durch Aktien von Continental, VW und BASF als Gewinner
- Weniger Nachfrage bei klassischen KI-Profiteuren wie Siemens Energy und Hochtief
- Anleger richten den Blick auf Lage im Nahen Osten und deren Auswirkungen über anziehende Energiepreise
- Positive Konjunkturdaten stützen das Umfeld für deutsche Standardwerte, noch kein Stimmungsumschwung erkennbar
- Verbraucherpreise gelten im weiteren Handelsverlauf als entscheidender Auslöser für die weitere Entwicklung
- Euro-Kursentwicklung: 1 Euro entspricht 1,1600 US-Dollar, 1 US-Dollar entspricht 0,8621 Euro
- Starker Anstieg des Ölpreises: Brent kostet rund 91,42 US-Dollar pro Fass, etwa 3,8 Prozent über dem Schluss des vorherigen Handelstags
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) zitiert.
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