Panorama: Zoll in Regensburg gegen Cannabisimport
Regensburg () – Der Regensburger Zoll hat den Import von 2.312 Cannabispflanzen gestoppt. Das Hauptzollamt Regensburg teilte mit, Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Regensburg hätten bei einem Paketdienstleister mehrere Lastwagen kontrolliert und in zwei Fahrzeugen die Pflanzen entdeckt.
Die Sendung eines österreichischen Unternehmens war für 729 Empfänger in Deutschland bestimmt.
Nach Behördenangaben hatte das Unternehmen die beiden Lastwagen wegen der erforderlichen Transporttemperaturen eigens gechartert. Die meisten Empfänger hatten ein bis zwei Pflanzen bestellt, die größte Einzelbestellung umfasste 72 Pflanzen.
Die Pflanzen waren überwiegend als Stecklinge deklariert, tatsächlich handelte es sich jedoch um eingepflanzte und bereits eigenständig herangewachsene Setzlinge.
Echte Stecklinge gelten nach dem Konsumcannabisgesetz als Vermehrungsmaterial und rechtlich nicht als Cannabis. Setzlinge gelten dagegen bereits als Cannabispflanzen, deren Einfuhr nach Deutschland auch aus anderen EU-Staaten verboten ist.
Gegen die 729 Empfänger leitete der Zoll Strafverfahren wegen des Verdachts der verbotenen Einfuhr von Cannabis ein, gegen den österreichischen Versender wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis.
Die insgesamt 730 Strafverfahren wurden an die Staatsanwaltschaft Regensburg abgegeben. Die sichergestellten Pflanzen sollen nach Abschluss der Verfahren vernichtet werden.
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Mehrere sichergestellte Cannabissetzlinge (Archiv), Hauptzollamt Regensburg via
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine Personen mit vollständigen Namen im Artikeltext enthalten.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hauptzollamt Regensburg, Kontrolleinheit Verkehrswege Regensburg, Paketdienstleister, Österreichisches Unternehmen, Staatsanwaltschaft Regensburg, Zoll, Regensburger Zoll, dts Nachrichtenagentur
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Regensburg, Hauptzollamt Regensburg (Zoll), Kontrolleinheit Verkehrswege Regensburg
Worum geht es in einem Satz?
Der Regensburger Zoll hat bei einem Paketdienst den Import von 2.312 Cannabispflanzen aus Österreich gestoppt, mehrere Lastwagen kontrolliert und daraus Strafverfahren gegen die 729 Empfänger sowie den österreichischen Versender eingeleitet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kontrolleinheit Verkehrswege Regensburg hat bei einem Paketdienstleister mehrere Lastwagen kontrolliert und in zwei Fahrzeugen die Cannabispflanzen entdeckt
- Sendung aus Österreich war für 729 Empfänger in Deutschland bestimmt
- Die Lastwagen waren wegen erforderlicher Transporttemperaturen eigens gechartert worden
- Pflanzen waren überwiegend als Stecklinge deklariert, tatsächlich handelte es sich jedoch um eingepflanzte und bereits eigenständig herangewachsene Setzlinge
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Angaben zur Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Strafverfahren gegen die Empfänger wegen Verdachts der verbotenen Einfuhr von Cannabis
- Strafverfahren gegen den österreichischen Versender wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis
- Abgabe der 730 Strafverfahren an die Staatsanwaltschaft Regensburg
- Vernichtung der sichergestellten Pflanzen nach Abschluss der Verfahren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
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