Schuljahr 2026/27 bringt mehr Medienbildung und Handyverbot

Schuljahr 2026/27 bringt mehr Medienbildung und Handyverbot

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Bildungspolitik in Sachsen

() – Rund 527.300 Schüler starten am kommenden Montag in das neue Schuljahr in . Laut dem sächsischen Kultusministerium wurden dafür 905 neue Lehrkräfte eingestellt.

Unter ihnen sind 731 grundständig ausgebildete Lehrer, 157 Seiteneinsteiger und 17 pädagogische Fachkräfte. 87 der ausgebildeten Lehrer haben ihren Abschluss in anderen Bundesländern erworben.

Kultusminister Conrad Clemens (CDU) sagte, die größte Herausforderung bleibe die gerechte Verteilung der Lehrkräfte auf ganz Sachsen.

Ab dem neuen Schuljahr gilt das Handyverbot auch für die Klassenstufen 5 bis 8. Bisher war es auf Grundschulen und die Primarstufe der Förder- und Gemeinschaftsschulen beschränkt. Das Ministerium stellte Umsetzungshinweise für die Schulen bereit.

Zugleich beginnt die Modernisierung aller 528 Lehrpläne. Erstmals seit 2004 werden sämtliche Lehrplandokumente aller Fächer und Schularten überarbeitet.

Sie sollen mehr Kompetenzen vermitteln, Freiräume für Übung und Vertiefung schaffen und stärker auf , Demokratie- und Medienbildung ausgerichtet werden.

Bei der Medienbildung erweiterte das Ministerium das Angebot: Das Lernsystem bettermarks bleibt für die Klassen 5 bis 12 verfügbar und kann nun auch ab Klasse 3 genutzt werden. Für die Klassen 5 bis 8 wird der Medienpass bereitgestellt, für die Primarstufe der Orientierungsrahmen Medienbildung ab Klasse 1. Die Lehrkräftebildung wurde reformiert, die Unterrichtsverpflichtung der Referendare erhöht.

Dadurch entstehen im ersten Schulhalbjahr rund 58 zusätzliche Vollzeitäquivalente, im zweiten rund 112.

Der Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 sieht erstmals einen eigenen Stellenplan für Assistenzkräfte und pädagogische Fachkräfte vor. Geplant sind 800 Stellen für Assistenzkräfte und 700 für pädagogische Fachkräfte.

Außerdem will das Ministerium die datengestützte Qualitätsentwicklung ausbauen. Es wies auf das jüdische Themenjahr TACHELES hin, das bis zum 12. Dezember Veranstaltungen für Schulen anbietet.

Die Zahl der Erstklässler liegt bei rund 37.700.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Conrad Clemens

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dresden, dts Nachrichtenagentur, sächsisches Kultusministerium, Conrad Clemens, CDU, Sachsen, Klassen 5 bis 8, Grundschulen, Primarstufe der Förder- und Gemeinschaftsschulen, Förder- und Gemeinschaftsschulen, Orientierungsrahmen Medienbildung, bettermarks, Ministerium, Referendare, Doppelhaushalt 2027/2028, Assistenzkräfte, pädagogische Fachkräfte, datengestützte Qualitätsentwicklung, jüdisches Themenjahr TACHELES

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am kommenden Montag (im neuen Schuljahr 2026 in Sachsen) statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Dresden, Sachsen

Worum geht es in einem Satz?

In Sachsen starten am kommenden Montag rund 527.300 Schüler in das neue Schuljahr, wobei 905 neue Lehrkräfte eingestellt werden und gleichzeitig das Handyverbot auf die Klassen 5 bis 8 ausgedehnt sowie sämtliche Lehrpläne modernisiert, die Medienbildung erweitert und u. a. zusätzliche Stellen für Assistenzkräfte und pädagogische Fachkräfte eingeplant werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Start des neuen Schuljahres in Sachsen mit Schulreformen und personellen Maßnahmen
  • Ausweitung des Handyverbots auf die Klassenstufen 5 bis 8 durch das sächsische Kultusministerium
  • Modernisierung sämtlicher Lehrpläne ab dem neuen Schuljahr durch Überarbeitung aller Lehrplandokumente seit 2004
  • Erweiterung der Medienbildung mit bessermarks, Medienpass und Orientierungsrahmen Medienbildung ab Klasse 1
  • Reform der Lehrkräftebildung mit erhöhter Unterrichtsverpflichtung der Referendare
  • Ausbau der datengestützten Qualitätsentwicklung im Rahmen der Maßnahmen des Kultusministeriums
  • Abschluss der Vorbereitung organisatorischer Umsetzungshinweise für die Schulen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktionen von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Start ins neue Schuljahr mit 527.300 Schülern in Sachsen
  • Einstellung von 905 neuen Lehrkräften mit Verteilung auf grundständig ausgebildete Lehrer, Seiteneinsteiger und pädagogische Fachkräfte
  • Schwerpunkt auf gerechter Verteilung der Lehrkräfte in ganz Sachsen
  • Ausweitung des Handyverbots auf die Klassenstufen 5 bis 8
  • Bereitstellung von Umsetzungshinweisen für die Schulen zum Handyverbot
  • Modernisierung aller 528 Lehrpläne ab dem neuen Schuljahr
  • Vermittlung von mehr Kompetenzen sowie Schaffung von Freiräumen für Übung und Vertiefung
  • Stärkere Ausrichtung der Lehrpläne auf Digitalisierung, Demokratie- und Medienbildung
  • Erweiterung und Ausweitung des Lernsystems bettermarks bis Klasse 12 sowie Nutzung ab Klasse 3
  • Bereitstellung eines Medienpasses für die Klassen 5 bis 8
  • Einführung eines Orientierungsrahmens Medienbildung für die Primarstufe ab Klasse 1
  • Reform der Lehrkräftebildung und Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Referendare
  • Zunahme zusätzlicher Vollzeitäquivalente im ersten und zweiten Schulhalbjahr
  • Geplante Schaffung eines eigenen Stellenplans für Assistenzkräfte und pädagogische Fachkräfte im Doppelhaushalt 2027/2028
  • Geplante Erweiterung der datengestützten Qualitätsentwicklung
  • Angebot von Veranstaltungen im Rahmen des jüdischen Themenjahrs TACHELES bis zum 12. Dezember
  • Rund 37.700 Erstklässler starten in Sachsen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Kultusminister Conrad Clemens (CDU) sagte, die größte Herausforderung bleibe die gerechte Verteilung der Lehrkräfte auf ganz Sachsen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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