Politik: Fahrverbote wegen Niedrigwasser in Berlin
Berlin () – Der Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) sieht die von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ins Gespräch gebrachte Aufhebung des Fahrverbotes an Sonn- und Feiertagen für Lastwagen wegen der Niedrigwasser-Krise mit Skepsis.
„Die Fahrer müssten dann stattdessen an anderen Tagen den Lkw stehen lassen, um die mit hohen Bußgeldern versehenen Vorgaben der Lenk- und Ruhezeitenverordnung einzuhalten“, sagte Vorstandssprecher Dirk Engelhardt der „Rheinischen Post“. Man könnte allenfalls zum Beispiel besonders wichtige Transporte vorziehen. Die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten müssten auch bei einer Aufhebung eingehalten werden. Außerdem erhöhe sich die verfügbare Lenkzeit dadurch nicht. Sie stünde nur zu anderen Zeiten zur Verfügung, sagte Engelhardt.
Zudem fehlten in Deutschland derzeit mehr als 100.000 Lkw-Fahrer, so der Sprecher weiter. Das sei aber kein erst seit gestern bekanntes Problem.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | LKW (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Bilger, Dirk Engelhardt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL), Steffen Bilger, CDU, Dirk Engelhardt, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) äußert wegen der Niedrigwasser-Krise Skepsis gegenüber der geplanten Aufhebung des Sonntags- und Feiertags-Fahrverbots für Lastwagen, da dadurch die Lenk- und Ruhezeiten nicht wegfielen, keine zusätzliche Lenkzeit entstünde und die Fahrer sonst an anderen Tagen wegen der strengen Bußgeldregelungen pausieren müssten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Niedrigwasser-Krise
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Der Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) äußert Skepsis gegenüber der geplanten Aufhebung der Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen.
- Der BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt argumentiert, dass Fahrer die Vorgaben der Lenk- und Ruhezeitenverordnung auch dann einhalten müssten und daher an anderen Tagen den Lkw stehen lassen müssten.
- Engelhardt sagt, dass dadurch keine erhöhte verfügbare Lenkzeit entstehe, sondern diese nur verlagert werde.
- Er nennt als Konsequenz, dass allenfalls besonders wichtige Transporte vorgezogen werden könnten.
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Fahrer müssten Lastwagen an anderen Tagen stehen lassen, um Bußgelder wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeitenverordnung zu vermeiden
- Lenk- und Ruhezeiten müssten trotz Aufhebung der Fahrverbote weiterhin eingehalten werden
- Die verfügbare Lenkzeit würde sich nicht erhöhen, sondern nur zeitlich verlagert werden
- Besonders wichtige Transporte könnten gegebenenfalls vorgezogen werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Der Vorstandssprecher Dirk Engelhardt vom Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) wird mit seiner Stellungnahme zitiert.
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