Wirtschaft in Rheinland-Pfalz: Industrie-Aufträge sinken
Bad Ems () – Die Auftragseingänge der Industrie in Rheinland-Pfalz sind im Juni gesunken. Das Statistische Landesamt in Bad Ems teilte am Donnerstag mit, dass der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex im Juni 2026 um acht Prozent unter dem Niveau des Vormonats lag.
Demnach erhielten die rheinland-pfälzischen Industriebetriebe aus dem Inland 9,4 Prozent weniger Bestellungen als im Mai.
Das Auslandsgeschäft nahm um 7,3 Prozent ab. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat habe sich das Ordervolumen verringert, so das Landesamt.
Der Nachfragerückgang betraf alle Güterhauptgruppen.
Die stärksten Einbußen erlitt die Vorleistungsgüterindustrie (minus 8,9 Prozent). Auch die Konsumgüterproduzenten und die Hersteller von Investitionsgütern verzeichneten ein deutlich geringeres Ordervolumen als im Mai (minus 7,5 bzw. minus 7,3 Prozent).
Zwei der drei umsatzstärksten Industriebranchen erhielten im Juni weniger Bestellungen als im Vormonat.
Im Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört, schrumpften die bereinigten Auftragseingänge um 8,1 Prozent. In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die mit Abstand umsatzstärkste Industriebranche darstellt, gingen gleichfalls weniger Aufträge als im Vormonat (minus 6,2 Prozent) ein.
In der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie, die wie der Maschinenbau der Investitionsgüterindustrie zuzuordnen ist, erhöhte sich das Ordervolumen im Juni um 13 Prozent. Allerdings erfolgte dieser Anstieg ausgehend von einem niedrigen Niveau, da die Bestellungen von Kraftwagen und Kraftwagenteilen in den beiden Monaten zuvor stark rückläufig waren.
Die Nachfrage nach rheinland-pfälzischen Industrieprodukten fiel im Juni 2026 geringer als im Vorjahresmonat aus.
Preis- und kalenderbereinigt lag das Ordervolumen um 4,9 Prozent unter dem Niveau von Juni 2025. Aus dem Ausland gingen 6,3 Prozent und aus dem Inland 3,1 Prozent weniger Bestellungen ein. In allen drei Güterhauptgruppen nahmen die Auftragseingänge ab.
Die stärksten Einbußen mussten die Konsumgüterproduzenten mit minus 6,3 Prozent verkraften, gefolgt von den Investitionsgüterherstellern, deren Ordervolumen um 5,7 Prozent zurückging. In der Vorleistungsgüterindustrie fiel die Nachfrage vier Prozent geringer aus als im Vorjahresmonat.
Die drei umsatzstärksten Industriebranchen verbuchten im Juni 2026 ebenso weniger neue Aufträge als im Juni 2025. Das Ordervolumen sank in der Chemieindustrie um 9,8 Prozent und im Maschinenbau um 8,5 Prozent.
In der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie gingen die bereinigten Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,4 Prozent zurück.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine vollständigen Namen von Personen im Artikel vorhanden.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Landesamt, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum:Juni 2026 (Vergleich jeweils zum Vormonat Mai 2026 und zum Vorjahresmonat Juni 2025).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bad Ems (Statistisches Landesamt, Rheinland-Pfalz)
Worum geht es in einem Satz?
Im Juni 2026 sind die preis-, kalender- und saisonbereinigten Auftragseingänge der Industrie in Rheinland-Pfalz um 8% gegenüber dem Vormonat gesunken, wobei sowohl das Inlandsgeschäft als auch das Auslandsgeschäft sowie alle Güterhauptgruppen rückläufig waren (mit teils stärkeren Einbußen in Vorleistungsgütern, Chemie- und Investitionsgütern).
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Nachfragerückgang in der Industrie in Rheinland-Pfalz im Juni 2026 im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahresmonat
- Sinkendes Ordervolumen aus dem Inland und dem Ausland
- Rückgang in allen Güterhauptgruppen
- Besonders schwache Nachfrage in der Vorleistungsgüterindustrie sowie rückläufige Bestellungen in den Bereichen Konsumgüter und Investitionsgüter
- Weniger neue Bestellungen in den umsatzstärksten Branchen wie Chemieindustrie und Maschinenbau
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit bzw. Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Auftragseingänge in der Industrie in Rheinland-Pfalz im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat
- Verringerung der Bestellungen aus dem Inland
- Verringerung der Bestellungen aus dem Ausland
- Nachfrage rückläufig in allen Güterhauptgruppen
- Vorleistungsgüterindustrie mit den stärksten Einbußen
- Konsumgüterproduzenten und Investitionsgüterhersteller mit deutlich geringerem Ordervolumen
- Maschinenbau mit gesunkenen Auftragseingängen
- Chemieindustrie mit ebenfalls gesunkenen Auftragseingängen
- Auftragseingänge in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie trotz Anstieg im Juni ausgehend von niedrigem Niveau
- Ordervolumen im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt rückläufig
- Rückgänge in allen drei Güterhauptgruppen im Vergleich zum Vorjahresmonat
- stärkste Rückgänge bei Konsumgüterproduzenten
- Investitionsgüterhersteller mit Rückgang der Nachfrage
- Vorleistungsgüterindustrie mit geringerer Nachfrage im Vorjahresvergleich
- drei umsatzstärkste Industriebranchen mit weniger neuen Aufträgen als im Juni 2025
- Ordervolumen sank in der Chemieindustrie und im Maschinenbau im Vorjahresvergleich
- Rückgang der bereinigten Auftragseingänge in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie im Vorjahresvergleich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, es wird in dem Artikel keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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