Wirtschaft: Streit um Strompreise in Berlin
Berlin () – Die IG Metall hat Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Entwicklung der Strompreise scharf kritisiert. „Wenn die Strompreise tatsächlich erst im Laufe der 2030er-Jahre sinken – und dann auch nur allmählich -, dann läuft heute etwas gründlich schief“, sagte IG-Metall-Vize-Chef Jürgen Kerner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
„Denn das würde bedeuten: Tausende gute Arbeitsplätze werden vernichtet sein und eine Vielzahl von Unternehmen werden nicht mehr existieren. Das wird den Industriestandort nachhaltig schwächen“, so Kerner. Dass die Wirtschaftsministerin diese Prognose so gelassen ausspreche, irritiere, denn sie trage die Verantwortung, sagte der Gewerkschafter.
Um wettbewerbsfähig zu sein, brauche die Industrie einen verlässlichen Strompreis in Höhe von fünf Cent pro Kilowattstunde. Und sie brauche diesen Strompreis unverzüglich. Der Industriestrompreis, wie er jetzt konstruiert sei, gehe an dem Bedarf der Industrie meilenweit vorbei. Die Ministerin müsse hier nacharbeiten.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katherina Reiche, Jürgen Kerner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
IG Metall, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, CDU, Jürgen Kerner, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Donnerstagausgabe (des Artikels) — Nicht näher spezifiziert.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die IG Metall kritisiert Katherina Reiche scharf, weil sie eine Senkung der Strompreise erst ab den 2030er-Jahren in Aussicht stellt, und warnt, dass dies tausende Arbeitsplätze und Unternehmen gefährdet, weshalb ein verlässlicher Industriestrompreis von etwa fünf Cent pro Kilowattstunde sofort nötig sei.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Prognose der fallenden Strompreise erst im Laufe der 2030er-Jahre und dann nur allmählich
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- IG Metall kritisiert die Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf
- IG-Metall-Vize Jürgen Kerner warnt, dass bei sinkenden Strompreisen erst in den 2030er-Jahren Tausende Arbeitsplätze vernichtet und Unternehmen gefährdet würden
- Die Gewerkschaft sieht den Industriestandort durch die Entwicklung nachhaltig geschwächt
- Die Reaktion der IG Metall ist außerdem irritiert darüber, dass die Ministerin die Prognose so gelassen äußere und sieht damit eine Verantwortung der Ministerin
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vernichtung von Tausenden guten Arbeitsplätzen
- Vielzahl von Unternehmen existiert nicht mehr
- Industriestandort wird nachhaltig geschwächt
- Industrie kann nicht wettbewerbsfähig bleiben wegen eines fehlenden verlässlichen Strompreises
- Bedarf der Industrie wird nicht ausreichend gedeckt durch den derzeit konstruierten Industriestrompreis
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von IG-Metall-Vize-Chef Jürgen Kerner zitiert, der die Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Entwicklung der Strompreise scharf kritisiert.
- Kassenärzte drängen auf Präventionsoffensive - 6. August 2026
- Özdemir spricht sich für Frau als Bundespräsidentin aus - 6. August 2026
- Linke beharrt in Berlin auf Vergesellschaftungen - 6. August 2026

