Asylpolitik: Ceuta und EU-Migrationskontrolle
Brüssel () – EU-Innenkommissar Magnus Brunner hat klargestellt, dass unter den in Ceuta angekommenen Migranten auch Menschen mit Anspruch auf internationalen Schutz sein können. Für sie gelte: „Wer Anspruch auf internationalen Schutz hat, erhält ein reguläres Asylverfahren“, sagte er dem „Spiegel“.
Zugleich verwies Brunner auf die Darstellung Spaniens, wonach der überwiegende Teil der Angekommenen aus Marokko stamme. Das Land stehe auf der neuen EU-Liste sicherer Herkunftsstaaten. Somit gebe es keinen Anspruch auf Asyl. Für unbegleitete Minderjährige sieht er Spanien allein in der Verantwortung. Hier entscheide der zuständige Mitgliedstaat im Einzelfall, so Brunner.
Er kündigte mehr Druck auf Schleusernetzwerke an. Dazu solle es auch mehr Befugnisse für Europol geben. Zudem warb Brunner für die Möglichkeit, Asylverfahren auch außerhalb der Europäischen Union in sicheren Drittstaaten durchzuführen. Das könnte gefährliche Überfahrten verhindern und Menschenleben retten, so Brunner.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Spanische Exklave Ceuta (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Magnus Brunner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Europäische Union, EU-Innenkommissar Magnus Brunner, Spanien, Marokko, Europol, Schleusernetzwerke, Ceuta, Spanien, Europäische Union (EU)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Ceuta (spanische Exklave), Brüssel
Worum geht es in einem Satz?
EU-Innenkommissar Magnus Brunner erklärte, dass unter den in Ceuta angekommenen Migranten auch Personen sein können, die internationalen Schutz erhalten und daher ein reguläres Asylverfahren bekommen, während Spanien für den Großteil der Ankünfte aus Marokko sorgt, die es als „sicheren Herkunftsstaat“ einordnet, und Brunner zugleich mehr Druck gegen Schleusernetzwerke sowie die Möglichkeit von Asylverfahren in sicheren Drittstaaten außerhalb der EU befürwortet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ankunft von Migranten in Ceuta
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird beschrieben, wie Spanien die Lage darstellt, wonach der überwiegende Teil der Angekommenen aus Marokko stamme und daher kein Anspruch auf Asyl bestehe.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anspruchsberechtigte erhalten ein reguläres Asylverfahren
- Für einen überwiegenden Teil der Angekommenen aus Marokko soll wegen Einstufung als sicherer Herkunftsstaat kein Anspruch auf Asyl bestehen
- Unbegleitete Minderjährige sollen allein von Spanien im Einzelfall verantwortet werden
- Es soll mehr Druck auf Schleusernetzwerke ausgeübt werden
- Europol soll mehr Befugnisse erhalten
- Asylverfahren sollen auch in sicheren Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union möglich sein
- Dadurch sollen gefährliche Überfahrten verhindert und Menschenleben gerettet werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme von EU-Innenkommissar Magnus Brunner zitiert („… erhält ein reguläres Asylverfahren“, „so Brunner“).
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