Sicherheitspolitik in Köln und Deutschland
Köln () – Deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor der Radikalisierung junger Männer in Active Clubs. „Seit dem Frühjahr 2024“ lasse sich „die Gründung einer Vielzahl an regionalen `Active Clubs` in Deutschland feststellen“, teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe) mit.
Diese Sportgemeinschaften gelten laut Verfassungsschutz als Versuch, junge Männer für das rechtsextremistische Spektrum zu gewinnen. Die Behörden machen klar, dass sie die Szene im Blick haben. Dem Verfassungsschutz seien „Erkenntnisse zu diversen relevanten Personen mit einem entsprechenden Bezug bekannt“, so das Bundesamt weiter.
Dabei sehen die Sicherheitsbehörden auch Verbindungen der Szene zu Parteien, die . Laut bayerischem Landesamt für Verfassungsschutz soll Patrick Schröder, Landesvizechef der rechtsextremen Partei „Die Heimat“ (früher NPD) in Bayern, einen „Fahrplan“ für den Aufbau von Clubs in Deutschland erarbeitet haben.
Die Clubs dienten der engeren partei- und organisationsübergreifenden Vernetzung der Szene, teilte der Landes-Verfassungsschutz mit. Junge Männer sollen demnach über körperliche Fitness und einer Ideologie „weißer Überlegenheit“ über die Clubs „schleichend radikalisiert und in die Szene integriert werden“. Der Bundes- und der Landesverband von `Die Heimat` sowie Schröder ließen Anfragen zu Schröders Rolle und die der Partei unbeantwortet.
In einschlägigen sozialen Medien werden in Deutschland 22 solcher Clubs aufgeführt. Wie viele wirklich aktiv sind, ist für Außenstehende nicht erkennbar. Behörden fürchten dennoch das Gewaltpotenzial. Ziel ist es laut bayerischem Landesamt für Verfassungsschutz, Kampfsport zu trainieren, um „auf einen angeblich bevorstehenden Rassenkrieg vorbereitet zu sein“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bundesamt für Verfassungsschutz, Patrick Schröder, Bundeskriminalamt, Süddeutsche Zeitung, Die Heimat, NPD, bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeskriminalamt (BKA), Bundesamt für Verfassungsschutz, Süddeutsche Zeitung, Die Heimat, NPD, bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz, Landes-Verfassungsschutz, Patrick Schröder
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand seit dem Frühjahr 2024 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Köln, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Laut deutschen Sicherheitsbehörden (Bundesamt für Verfassungsschutz und Landesamt für Verfassungsschutz Bayern) haben sich seit Frühjahr 2024 in Deutschland zahlreiche „Active Clubs“ gebildet, die als rechtsextremistisch genutzte Einstiegs- und Vernetzungsplattform zur schleichenden Radikalisierung junger Männer sowie teils zur Vorbereitung auf Gewalt gelten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Seit dem Frühjahr 2024 die Gründung einer Vielzahl regionaler Active Clubs in Deutschland
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Sicherheitsbehörden und der Verfassungsschutz warnen öffentlich vor der Radikalisierung junger Männer durch die „Active Clubs“
- Die Behörden machen klar, dass sie die Szene im Blick haben und relevante Personen mit Bezug bekannt seien
- Das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz berichtet von einem „Fahrplan“ zum Aufbau der Clubs und stellt die Einbindung in die rechtsextremistische Szene dar
- Anfragen zu Patrick Schröder und zur Rolle der Partei „Die Heimat“ wurden unbeantwortet gelassen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunahme einer Vielzahl regionaler Active Clubs seit dem Frühjahr 2024 in Deutschland
- Versuch der Gewinnung junger Männer für das rechtsextremistische Spektrum über partei- und organisationsübergreifende Vernetzung
- Schleichende Radikalisierung junger Männer durch ein Fitness- und Ideologie-Umfeld
- Integration in die rechtsextremistische Szene über Clubs
- Sorge der Behörden um ein mögliches Gewaltpotenzial
- Zielsetzung, Kampfsport zu trainieren zur Vorbereitung auf einen angeblich bevorstehenden Rassenkrieg
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme einer Organisation zitiert: Das Bundesamt für Verfassungsschutz teilt der „Süddeutschen Zeitung“ mit, seit dem Frühjahr 2024 ließen sich zahlreiche „Active Clubs“ in Deutschland feststellen.
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