Panorama: Gewaltkriminalität in München
München () – Das Landgericht München hat einen 39-jährigen Mann wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Der Angeklagte Milos M. hatte am 31. Mai 2025 seine ehemalige Lebensgefährtin und einen Bekannten der Frau mit einem Küchenmesser attackiert.
Nach den Feststellungen des Gerichts war die Beziehung bereits im Januar 2024 endgültig gescheitert, nachdem der Mann die Frau wiederholt geschlagen und beleidigt hatte. Aus einem übersteigerten Besitzdenken heraus habe der Angeklagte nicht ertragen können, dass die Frau möglicherweise eine neue Beziehung eingehen könnte.
In der Nacht zum 1. Juni 2025 beobachtete der Angeklagte die Wohnung der Frau und drang ein, als ein Bekannter sie besuchte.
Er stach mehrfach auf den Mann und die Frau ein, verfolgte die flüchtende Frau vor das Haus und stach weiter auf sie ein, bis Passanten eingriffen. Die Vorsitzende Richterin stellte klar, dass das Schlagwort Femizid für die juristische Einordnung wenig hilfreich sei.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Milos M.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Landgericht München, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum des beschriebenen Ereignisses:
- 31. Mai 2025 (Attacke mit Küchenmesser)
- Nacht zum 1. Juni 2025 (Beobachten der Wohnung, Eindringen, erneutes Stechen, Verfolgung der flüchtenden Frau)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Landgericht München
Worum geht es in einem Satz?
Das Landgericht München verurteilte einen 39-Jährigen wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und gefährlicher Körperverletzung zu zehn Jahren und sechs Monaten, weil er am 31. Mai/1. Juni 2025 seine ehemalige Lebensgefährtin und deren Bekannten mit einem Küchenmesser angriff, nachdem die Beziehung seit Januar 2024 gescheitert war; das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geschlagen und beleidigt im Zeitraum vor der Trennung, wobei die Beziehung bereits im Januar 2024 endgültig gescheitert war
- Übersteigertes Besitzdenken, das ihn nicht habe ertragen lassen, dass die Frau möglicherweise eine neue Beziehung eingehen könnte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit
- Keine Reaktion von Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten
- Verurteilung wegen versuchten Mordes in zwei Fällen
- Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung
- Urteil noch nicht rechtskräftig
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Die Vorsitzende Richterin stellte klar, dass das Schlagwort „Femizid“ für die juristische Einordnung wenig hilfreich sei.
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