Politik: Pistorius und US-Waffen
Berlin () – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht die US-Zusage für den Kauf von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern als Symbol für ein gutes Verhältnis zu den USA.
Es sei ein starkes Zeichen der transatlantischen Freundschaft und vertrauensvollen Zusammenarbeit, dass sich die US-Regierung entschieden habe, Deutschland die Beschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern und bodengestützten Typhon-Startgeräten zu ermöglichen, sagte der Minister dem „Spiegel“.
Pistorius erklärte, dass die Europäer zwar weiter an der Entwicklung von eigenen weitreichenden Abstandswaffen wie den Tomahawks arbeiteten. Trotzdem müsse man weiterhin bestimmte militärische Waffensysteme und Komponenten aus den USA beschaffen. Nur so gelinge der Fähigkeitsaufbau, den man der Nato zugesagt habe und der zur Abschreckung gegen mögliche Angriffe auf Nato-Gebiet nötig sei.
Pistorius hatte am Dienstag am Rande des Nato-Gipfels mit seinem US-Kollegen Pete Hegseth eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass Deutschland von den USA Tomahawk-Marschflugkörper samt Startgeräten kaufen kann. Eine endgültige Genehmigung des sogenannten „Foreign Military Sales“, ein Direktgeschäft zwischen den Regierungen in Berlin und Washington, soll schon im August erfolgen, so die Vereinbarung. Wie viele Tomahawks für die Bundeswehr eingekauft werden, will die Bundesregierung aus Sicherheitsgründen geheim halten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Pistorius (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius, Pete Hegseth
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Boris Pistorius, SPD, US-Regierung, NATO, Pete Hegseth, Bundesregierung, „Foreign Military Sales“, Bundeswehr, Deutschland, USA
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Zusammenhang mit dem Nato-Gipfel statt und wurde so eingeordnet:
- „am Dienstag“ (ohne konkretes Datum genannt)
- „schon im August“ (für die endgültige Genehmigung)
Zeitraum: Dienstag (Nato-Gipfel) sowie August.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wertet die US-Zusage zum Kauf weitreichender Tomahawk-Marschflugkörper und bodengestützter Typhon-Startgeräte als starkes Zeichen der transatlantischen Freundschaft, das Deutschlands Fähigkeitsaufbau und NATO-Abschreckung trotz eigener europäischer Entwicklungen weiter absichert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unterzeichnung einer Absichtserklärung am Rande des Nato-Gipfels zwischen Verteidigungsminister Boris Pistorius und seinem US-Kollegen Pete Hegseth über die Möglichkeit, dass Deutschland von den USA Tomahawk-Marschflugkörper samt Startgeräten kaufen kann
- Zusage der US-Regierung, Deutschland die Beschaffung von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern und bodengestützten Typhon-Startgeräten zu ermöglichen
- Geplante endgültige Genehmigung des „Foreign Military Sales“ als Direktgeschäft zwischen den Regierungen in Berlin und Washington im August
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Fähigkeitsaufbau für die Nato zugesagt und dadurch Unterstützung der NATO-Abschreckung
- Stärkung der Abschreckungsfähigkeit gegen mögliche Angriffe auf NATO-Gebiet
- Weiterhin Beschaffung bestimmter militärischer Waffensysteme und Komponenten aus den USA erforderlich, um Fähigkeiten aufzubauen
- Vertrauensvolle Zusammenarbeit und gutes Verhältnis zwischen Deutschland und den USA im sicherheitspolitischen Bereich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) äußert sich gegenüber dem „Spiegel“ und sagt wörtlich.
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