Gesellschaft: Fehlende Fehlerkultur bei der Polizei
Berlin () – Der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), sieht eine mangelnde Fehlerkultur bei der Polizei weiterhin als großes Problem.
„Das ist tatsächlich noch eine sehr, sehr große Baustelle“, sagte er am Mittwoch der . „Das gehört vielleicht auch nicht so unbedingt zur deutschen Mentalität, dass man sich auch mal als Behörde hinstellt und sagt: Das ist suboptimal gelaufen.“ Das sei aber etwas, was die Menschen in Deutschland erwarteten, so Grötsch.
„In der Bundespolizei hat sich inzwischen auch die Überzeugung durchgesetzt, dass das auch durchaus sinnvoll sein kann, wenn wir mit einem Anliegen kommen, dass man sein eigenes Handeln mal hinterfragt“, fügte der Polizeibeauftragte hinzu. Und das werde an manchen Stellen auch schon gemacht, sei aber noch zu wenig. Er wolle eine Polizei in Deutschland sehen, für die es selbstverständlich sei, dass man eine offene Art und Weise den Bürgern gegenüber pflege. Niemand erwarte dass die Polizei 24/7 100 Prozent korrekt arbeite. „Das sind immer Menschen. Und wo Menschen handeln, passieren auch Fehler“, so Grötsch.
Mit Blick auf Rückmeldungen aus der Polizei auf seine Kritik ergänzte der Polizeibeauftragte, dass diese Unterschiedlich seien. „Das hat natürlich auch immer was mit der Führungskultur in den Direktionen zu tun“, sagte er. „Dort, wo sich diese Art und Weise der Führungskultur durchgesetzt hat, und das ist an vielen Orten in der Bundespolizei der Fall, dort entwickelt sich es natürlich auch mit der Fehlerkultur schneller und positiver als anderswo, wo man uns vielleicht nicht ganz ausgeprägt so sieht.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Uli Grötsch am 08.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Uli Grötsch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Uli Grötsch, SPD, Bundespolizei, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 08.07.2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Ereignisse finden in Berlin und in verschiedenen Orten der Bundespolizei statt.
Worum geht es in einem Satz?
Uli Grötsch, der Polizeibeauftragte des Bundes, kritisiert die mangelnde Fehlerkultur innerhalb der Polizei und fordert eine offeneren Umgang mit Fehlern, um das Vertrauen der Bürger zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mangelnde Fehlerkultur bei der Polizei
- Ungenügende Selbstreflexion der Behörden
- Deutsche Mentalität bezüglich Fehlereingeständnis
- Unterschiede in Führungskulturen innerhalb der Polizei
- Erwartung der Bürger an Transparenz und Offenheit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mangelnde Fehlerkultur bleibt großes Problem
- Notwendigkeit der Hinterfragung des eigenen Handelns
- Erwartung der Bürger an offene Kommunikation
- Unterschiedliche Rückmeldungen innerhalb der Polizei
- Abhängigkeit von Führungskultur in Direktionen
- Positive Entwicklung der Fehlerkultur an einigen Orten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Uli Grötsch (SPD) zitiert, der die mangelnde Fehlerkultur bei der Polizei als großes Problem ansieht und betont, dass es wichtig ist, das eigene Handeln zu hinterfragen.
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