Asylanträge in Deutschland um 27 Prozent gesunken

Asylanträge in Deutschland um 27 Prozent gesunken

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Rückgang der Asylanträge in Deutschland

Berlin () – Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 deutlich zurückgegangen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf bisher unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA).

Laut dem EU-Dokument wurden zwischen Januar und Juni in Deutschland insgesamt 51.147 Asylanträge (Erst- und Zweitanträge) gestellt – ein Rückgang von 27 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (70.000). Damit liegt Deutschland in der EU plus Norwegen und der Schweiz (EU+) nur noch an vierter Stelle. Spitzenreiter ist Frankreich mit 65.538 Anträgen, gefolgt von Italien (63.985) und Spanien (53.888). Die wenigsten Asylanträge verzeichneten Ungarn (49), die Slowakei (66) und Litauen (130).

Die meisten Asylbewerber in Deutschland kamen aus Afghanistan (37 Prozent), der Türkei und Syrien (jeweils neun Prozent). EU-weit stellten zwischen Januar und Ende Juni insgesamt 321.627 Menschen einen Schutzantrag – ein Rückgang von 19,3 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 (399.000). Die meisten Schutzsuchenden in der EU kamen aus Afghanistan (37.419), Venezuela (33.754) und Bangladesch (18.970). Zielland Nummer eins für Afghanen ist Deutschland, für Venezolaner Spanien und für Asylsuchende aus Bangladesch Italien.

Die Zahlen stammen aus einem als „vertraulich“ gekennzeichneten Bericht der EU-Kommission vom 2. Juli 2026 zur Lage der Migration in der EU und in Drittstaaten („Integration Situation Awareness and Analysis“ – ISAA, Report No. 533). Das Dokument liegt der „Welt am Sonntag“ vor.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flüchtlingsunterkunft Tempelhof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Es werden lediglich Länder und Institutionen erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

- EUAA (Asylagentur der Europäischen Union)
- EU (Europäische Union)
- EU-Kommission

Länder/Bereiche (keine Organisationen, aber relevant):

- Deutschland
- Frankreich
- Italien
- Spanien
- Ungarn
- Slowakei
- Litauen
- Afghanistan
- Türkei
- Syrien
- Venezuela
- Bangladesch

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist das erste Halbjahr 2026 (Januar bis Juni 2026).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn, Slowakei, Litauen.

Worum geht es in einem Satz?

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 um 27 Prozent auf 51.147 gesunken, wodurch das Land hinter Frankreich, Italien und Spanien auf den vierten Platz in der EU fällt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Asylanträge in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr
  • Unveröffentlichte Zahlen der Europäischen Asylagentur (EUAA)
  • Verteilung der meisten Asylbewerber nach Herkunftsländern
  • EU-weite Statistiken zur Zahl der Schutzanträge
  • Berichterstattung durch die "Welt am Sonntag"
  • Vertraulicher Bericht der EU-Kommission zur Migration in der EU

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Asylanträge um 27 Prozent in Deutschland
  • Deutschland rutscht auf den vierten Platz der EU+ Länder
  • Verschiebung der Hauptherkunftsländer der Asylbewerber
  • Anstieg der Asylanträge in anderen EU-Ländern
  • Gesamtzahl der Schutzanträge in der EU sinkt um 19,3 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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