Diskussion über Elterngeldreform in Berlin
Berlin () – Das Bundesfamilienministerium hat Berichte zurückgewiesen, wonach es künftig volle 14 Monate Elterngeld nur noch geben soll, wenn beide Partner je sieben Monate Elternzeit nehmen. Das sei „reine Spekulation und entbehre tatsächlich jeder Grundlage“, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlin. Man habe den Medienbericht „mit großer Verwunderung wahrgenommen“.
Richtig sei, dass man an einer Reform des Elterngeldes arbeite und die Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag nach mehr Partnerschaftlichkeit und Vereinfachung umsetzen wolle. „Und dann kommen natürlich dazu die Sparvorgaben, die den gesamten Bundeshaushalt betreffen, auch das muss hier mit einbezogen werden.“
Ziel sei, das Elterngeld auch weiterhin als eine attraktive Familienleistung zu halten. Es seien in den letzten Wochen alle möglichen Modelle durchgerechnet worden. Zum konkreten Bericht über eine Pflicht zur Aufteilung von je 7 Monaten, über die die RND-Zeitungen berichtet hatten, sagte der Sprecher: „Mag sein, dass auch dieses Modell irgendwann mal auf einem Papier stand“.
Gleichzeitig kündigte das Ministerium eine zügige Entscheidung an. Da der Regierungsentwurf zum Haushalt Anfang Juli stehen müsse, werde bis dahin auch klar sein müssen, „wohin es mit dem Elterngeld geht“. Dieses sei der größte Posten im gesamten Etat des Bundesfamilienministeriums.
Unterdessen geisterte am Freitag ein neues Gerücht durch das politische Berlin. Der „Spiegel“ meldete, Familienministerin Karin Prien (CDU) wolle die Länge der Elternzeit von maximal 14 auf zwölf Monate begrenzen. Wenn Eltern die maximale Laufzeit der staatlichen Lohnersatzleistung erhalten wollen, sollen demnach künftig beide Partner jeweils mindestens vier Monate Elternzeit nehmen – statt bisher zwei. Die verbleibenden vier Monate können sie untereinander aufteilen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Karin Prien
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Bundesfamilienministerium, Koalitionsvertrag, RND-Zeitungen, Spiegel, Karin Prien, CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist „Freitag“ (nicht genauer spezifiziert). Weitere spezifische Zeitangaben werden nicht erwähnt. Der Regierungsentwurf zum Haushalt muss Anfang Juli stehen.
Zusammengefasst: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundesfamilienministerium hat Berichte über eine verpflichtende Aufteilung des Elterngelds auf jeweils sieben Monate für beide Partner zurückgewiesen und betont, dass eine Reform angestrebt wird, um die Partnerschaftlichkeit zu fördern, während gleichzeitig Sparvorgaben berücksichtigt werden müssen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Berichte über mögliche Änderungen beim Elterngeld
- Planung einer Reform des Elterngeldes
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- Forderung nach mehr Partnerschaftlichkeit und Vereinfachung
- Sparvorgaben im Bundeshaushalt
- Ziel, Elterngeld als attraktive Familienleistung zu erhalten
- Interne Diskussionen zu verschiedenen Modellen
- Gerüchte über Begrenzung der Elternzeit von 14 auf 12 Monate
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesfamilienministerium weist Berichte über 14 Monate Elterngeld und Aufteilung zurück
- Ministerium spricht von reiner Spekulation ohne Grundlage
- Reform des Elterngeldes in Arbeit, zielt auf mehr Partnerschaftlichkeit und Vereinfachung ab
- Sparvorgaben des Bundeshaushalts müssen berücksichtigt werden
- Ziel, Elterngeld als attraktive Familienleistung zu erhalten
- Verschiedene Modelle wurden durchgerechnet
- Ministerium kündigt zügige Entscheidung an
- Neues Gerücht über Begrenzung der Elternzeit auf 12 Monate, wenn beide Partner je 4 Monate nehmen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückweisung der Berichte über Elterngeldreform
- Spekulation und falsche Grundlage betont
- Arbeit an Reform des Elterngeldes
- Umsetzung der Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag
- Berücksichtigung von Sparvorgaben im Bundeshaushalt
- Ziel, Elterngeld als attraktive Familienleistung zu erhalten
- Zügige Entscheidung angekündigt
- Klärung über die Zukunft des Elterngeldes bis Anfang Juli
- Gerücht über Begrenzung der Elternzeit von 14 auf 12 Monate
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme eines Ministeriumssprechers zitiert, der Berichte über eine Pflicht zur Aufteilung der Elternzeit als "reine Spekulation" bezeichnet und erklärt, dass man an einer Reform des Elterngeldes arbeite.
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