Gesellschaft: Zugang zu Hochschulbildung in Deutschland
Gütersloh () – Mehr als zwei Drittel der Studienangebote an deutschen Hochschulen sind im Wintersemester 2026/27 ohne Zugangsbeschränkungen verfügbar. Das ergab eine Studie des Centrums für Hochschulentwicklung CHE, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
Die bundesweite Quote der zugangsbeschränkten Studiengänge liegt demnach bei 31,6 Prozent, was einem Rückgang um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders im Bachelor-Bereich ist die Quote mit 28,7 Prozent noch niedriger, sodass sich Studierende in sieben von zehn Bachelorstudiengängen unabhängig von ihrer Abiturnote einschreiben können. Vor zehn Jahren war mit einem Anteil von 47,6 Prozent noch jeder zweite Bachelor-Studiengang zugangsbeschränkt.
In Berlin (53,5 Prozent) und Baden-Württemberg (46,2 Prozent) gibt es die höchsten Anteile an zugangsbeschränkten Studiengängen, während Hamburg einen deutlichen Rückgang verzeichnete. Dort sank die Quote zugangsbeschränkter Studienangebote in nur zwei Jahren von 62,4 auf 37,6 Prozent. In Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz sind die Chancen auf einen Wunschstudienplatz am besten, da dort weniger als jeder fünfte Studiengang zugangsbeschränkt ist.
„Der sogenannte Numerus Clausus verliert für Studieninteressierte in Deutschland zunehmend an Bedeutung“, sagte Cort-Denis Hachmeister vom CHE. Die Chancen, den Wunschstudiengang an der jeweiligen Wunschhochschule zu studieren, seien so gut wie nie zuvor. Selbst in bundesweit zugangsbeschränkten Wunschfächern wie Medizin oder Pharmazie verbessere sich das Verhältnis von Bewerbern zu Studienplätzen zugunsten der Studierenden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Cort-Denis Hachmeister
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Centrums für Hochschulentwicklung CHE, Berlin, Baden-Württemberg, Hamburg, Thüringen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Cort-Denis Hachmeister
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum des Wintersemesters 2026/27 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Gütersloh, Berlin, Baden-Württemberg, Hamburg, Thüringen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
Eine Studie zeigt, dass im Wintersemester 2026/27 mehr als zwei Drittel der Studienangebote an deutschen Hochschulen ohne Zugangsbeschränkungen verfügbar sind, wodurch der Numerus Clausus an Bedeutung verliert und die Chancen für Studierende, ihren Wunschstudiengang zu finden, steigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Veröffentlichung der CHE-Studie
- Hohe Zahl an Studienangeboten ohne Zugangsbeschränkungen
- Rückgang der zugangsbeschränkten Studiengänge
- Veränderungen im Bachelor-Bereich
- Unterschiede zwischen Bundesländern
- Bedeutung des Numerus Clausus sinkt
- Verbesserte Chancen für Studieninteressierte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Über zwei Drittel der Studienangebote ohne Zugangsbeschränkungen
- Rückgang der zugangsbeschränkten Studiengänge um 0,9 Prozentpunkte
- Höhere Chance auf Zulassung in Bachelor-Studiengängen
- Zwei Drittel der Bachelorstudiengänge ohne Zugangsbeschränkung
- Verbesserte Chancen auf Wunschstudienplatz in Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz
- Bedeutungsverlust des Numerus Clausus
- Bessere Bewerber-Platz-Verhältnisse in medizinischen und pharmazeutischen Fächern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Cort-Denis Hachmeister vom CHE zitiert, der sagt, dass der Numerus Clausus für Studieninteressierte in Deutschland zunehmend an Bedeutung verliert.
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