NRW verzeichnet mehr Todesfälle durch Drogenmissbrauch

NRW verzeichnet mehr Todesfälle durch Drogenmissbrauch

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Gesellschaftliche Auswirkungen von Drogenmissbrauch in NRW

Düsseldorf () – Im Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen laut Angaben auf den Todesbescheinigungen insgesamt 441 Menschen infolge von Drogenmissbrauch gestorben. Das waren 11 % mehr als im Jahr zuvor, teilte das StatistischesLandesamt am Montag mit.

Das war die zweithöchste Zahl dieser Todesfälle seit 2000. Der Höchstwert lag im Jahr 2008 bei 444 Fällen. Das durchschnittliche Sterbealter bei infolge von Drogenmissbrauch Gestorbenen war mit 50 Jahren um 30 Jahre geringer als das aller Gestorbenen.

Mit 71 % lag bei den meisten Todesfällen infolge von Drogenmissbrauch eine psychische und Verhaltensstörung durch psychotrope Substanzen – ohne Alkohol und Tabak – zugrunde.

Darunter fallen Personen, die an den Folgen ihrer Drogensucht und daraus entstehenden Erkrankungen sterben. Im Jahr 2024 waren das in NRW 314 Personen (255 Männer und 59 Frauen).

Gegenüber dem Vorjahr war die Zahl dieser Todesfälle um 16 % gestiegen. Mehr als zwei Drittel (71 %) der Betroffenen verstarb infolge multiplen Substanzgebrauchs, weitere 17 % durch den Konsum von Opioiden.

Der Anteil der Todesfälle aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen an allen Sterbefällen stieg ebenfalls von 0,12 % im Jahr 2023 auf 0,14 % in 2024. Todesfälle durch psychische und Verhaltensstörungen aufgrund von Alkoholkonsum machten mit 0,53 % allerdings einen beinahe 4-mal größeren Anteil an allen Sterbefällen aus.

Die Zahl der Todesfälle durch Vergiftungen mit Betäubungsmitteln, Halluzinogenen, Antiepileptika, Sedativa, Hypnotika, Antiparkinsonmitteln, Psychostimulanzien mit Missbrauchspotenzial sowie sonstigen psychotropen Substanzen lag im Jahr 2024 mit 127 gemeldeten Fälle auf Vorjahresniveau (128 Fälle).

Darunter waren 79 Männer und 48 Frauen. Mit 0,06 % blieb der Anteil der Todesfälle aufgrund von Vergiftungen durch Drogenmissbrauch an allen Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr unverändert.

In 58 Fällen (31 Männer und 27 Frauen) handelte es sich laut Todesbescheinigung um eine vorsätzliche Selbstvergiftung.

Das entspricht 46 % der Todesfälle der durch Drogenmissbrauch verursachten Vergiftungen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im bereitgestellten Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Es werden lediglich Statistiken zu Todesfällen und allgemeinen Informationen zu Drogenmissbrauch dargestellt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:

Statistisches Landesamt, Nordrhein-Westfalen

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im Jahr 2024 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Düsseldorf, statt.

Worum geht es in einem Satz?

Im Jahr 2024 starben in Nordrhein-Westfalen 441 Menschen an Drogenmissbrauch, was einem Anstieg von 11 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wobei psychische Störungen durch Drogen den Hauptgrund darstellten und sich die Sterbezahlen im Allgemeinen auf einem der höchsten Niveaus seit 2000 bewegten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg des Drogenmissbrauchs
  • Zunahme psychischer Erkrankungen
  • Multiple Substanzgebrauch
  • Opioid-Konsum
  • Gesellschaftliche Faktoren
  • Mangelnde Präventionsmaßnahmen
  • Zunehmende Verfügbarkeit illegaler Drogen
  • Verändertes Konsumverhalten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • 441 Menschen starben 2024 in NRW infolge von Drogenmissbrauch
  • 11 % mehr Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr
  • Zweithöchste Zahl seit 2000
  • Durchschnittliches Sterbealter bei Drogenmissbrauchsgestorbenen betrug 50 Jahre
  • 71 % der Todesfälle aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
  • Anstieg der Todesfälle durch Drogensucht und daraus entstehende Erkrankungen um 16 %
  • 71 % der Betroffenen starben durch multiplen Substanzgebrauch
  • 17 % der Todesfälle durch Opioidkonsum
  • Anteil der Todesfälle durch psychische und Verhaltensstörungen an allen Sterbefällen stieg von 0,12 % auf 0,14 %
  • 0,53 % der Sterbefälle durch Alkoholkonsum
  • 127 Todesfälle durch Vergiftungen mit verschiedenen Drogen, stabile Zahl im Vergleich zum Vorjahr
  • 58 Fälle von vorsätzlicher Selbstvergiftung, 46 % der Drogenmissbrauchsvergiftungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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