Hamburg: Anpassungen bei Beamtenbesoldung 2026–2028
Hamburg () – Der Hamburger Senat hat einen Gesetzentwurf zur Anpassung der Besoldung und Beamtenversorgung für die Jahre 2026 bis 2028 vorgelegt. Das teilte die Senatskanzlei am Mittwoch mit.
Der Entwurf sieht unter anderem eine Übertragung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten der Länder auf die Beamten, Richter und Versorgungsempfänger vor.
Vorgesehen sind rückwirkend zum 1. April eine Erhöhung der Bezüge um 2,8 Prozent, mindestens jedoch 100 Euro, zum 1. März 2027 um zwei Prozent und zum 1. Januar 2028 um ein Prozent. Zudem soll eine neue Jahressonderzahlung in Höhe von 27,5 Prozent eines durchschnittlichen Monatsgehalts eingeführt werden.
Für die Jahre 2011 und 2012 sind Nachzahlungen von 17,5 beziehungsweise 30 Prozent der durchschnittlichen Bruttomonatsbezüge geplant. Die Kosten für das Gesamtpaket belaufen sich nach Senatsangaben im teuersten Jahr auf über 630 Millionen Euro.
Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) betonte, das Tarifergebnis werde eins zu eins auf die Beamten übertragen.
Er verwies auf die angespannte Haushaltslage und bezeichnete die Maßnahmen als großen Kraftakt. Der Gesetzentwurf geht nun in die Anhörung der Gewerkschaften und Berufsverbände, bevor der Senat abschließend entscheidet und die Bürgerschaft das letzte Wort hat.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Dressel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hamburger Senat, Senatskanzlei, Gewerkschaften, Berufsverbände, Bürgerschaft, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hamburg.
Worum geht es in einem Satz?
Der Hamburger Senat hat einen Gesetzentwurf zur Besoldungsanpassung für Beamte und Richter von 2026 bis 2028 vorgelegt, der u.a. eine Erhöhung der Bezüge und eine neue Jahressonderzahlung sowie Nachzahlungen für die Jahre 2011 und 2012 vorsieht, mit geschätzten Kosten von über 630 Millionen Euro.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorlage eines Gesetzentwurfs zur Anpassung der Besoldung und Beamtenversorgung
- Übertragung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten der Länder auf Beamte, Richter und Versorgungsempfänger
- Rückwirkende Erhöhung der Bezüge um 2,8 Prozent
- Einführung einer neuen Jahressonderzahlung
- Geplante Nachzahlungen für die Jahre 2011 und 2012
- Hohe Kosten des Gesamtpakets in der Haushaltslage
- Anhörung der Gewerkschaften und Berufsverbände vor finaler Entscheidung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Erhöhung der Besoldung um 2,8 Prozent rückwirkend
Mindestbetrag von 100 Euro
Zukünftige Erhöhungen um 2 Prozent (2027) und 1 Prozent (2028)
Einführung einer Jahressonderzahlung von 27,5 Prozent eines durchschnittlichen Monatsgehalts
Nachzahlungen für 2011 und 2012 von 17,5 bzw. 30 Prozent der Bruttomonatsbezüge
Kosten für das Gesamtpaket über 630 Millionen Euro im teuersten Jahr
Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte und Versorgungsempfänger
Angespannte Haushaltslage
Maßnahmen als großer Kraftakt
Anhörung der Gewerkschaften und Berufsverbände
Entscheidung des Senats und abschließende Zustimmung der Bürgerschaft
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) zitiert. Er betont, dass das Tarifergebnis eins zu eins auf die Beamten übertragen werde und bezeichnet die Maßnahmen als großen Kraftakt.
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