Unternehmensinsolvenzen in NRW auf dritthöchstem Stand der letzten zehn Jahre

Unternehmensinsolvenzen in NRW auf dritthöchstem
Stand der letzten zehn Jahre

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Wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf () – Im 1. Quartal 2026 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 1.720 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren das 9,4 % mehr als im 1. Quartal 2025. Damals hatte es 1.572 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Quartal 2026 den dritthöchsten Stand innerhalb der letzten 10 Jahre. Mehr Insolvenzen gab es nur im 2. Quartal 2016 und im 3. Quartal 2025.

Im 1. Quartal 2026 wurden bezogen auf jeweils 10.000 Unternehmen durchschnittlich 23,2 Unternehmensinsolvenzen gemeldet.

Die höchste Insolvenzhäufigkeit verzeichnete dabei der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 47,9 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen in diesem Wirtschaftsbereich. Es folgten das „Gastgewerbe” mit 45,2 Verfahren und das „Baugewerbe” mit 44,1 Verfahren je 10.000 Unternehmen.

Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im 1. Quartal 2026 mit 5.468 Beschäftigten um 46,9 % niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal.

Damals hatte es 10.296 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben. Nach ersten Auswertungen lag im 1. Quartal 2026 der Großteil der betroffenen Beschäftigten im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe”.

Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Quartal 2026 auf 2,7 Milliarden Euro.

Damit waren die Forderungen um 30,9 % höher als im Vorjahresquartal. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei rund 2 Milliarden Euro gelegen.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im 1. Quartal 2026 mit 8.604 Verfahren um 15,9 % höher als im entsprechenden Vorjahresquartal (1. Quartal 2025: 7.421 Verfahren).

Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 5.347 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um 22,1 % gestiegen ist (1. Quartal 2025: 4.378 Verfahren).

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Land- und Amtsgericht Bonn (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es sind keine Personen mit vollständigen Namen im Artikel erwähnt. Der Text spricht nur über statische Daten und Wirtschaftsstatistiken.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Statistisches Landesamt, Land- und Amtsgericht Bonn, dts Nachrichtenagentur.

Wann ist das Ereignis passiert?

Die Ereignisse fanden im 1. Quartal 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind:

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Bonn (Land- und Amtsgericht)

Worum geht es in einem Satz?

Im ersten Quartal 2026 gab es in Nordrhein-Westfalen 1.720 Unternehmensinsolvenzen, was einem Anstieg von 9,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren auf 8.604 stieg, inklusive eines signifikanten Anstiegs der Verbraucherinsolvenzen um 22,1 %.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Wirtschaftsunsicherheiten
  • Inflation und gestiegene Lebenshaltungskosten
  • Lieferkettenprobleme
  • Zinssteigerungen und teureres Kreditumfeld
  • Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie
  • Rückgang der Verbraucher- und Unternehmensnachfrage
  • Branchenbesonderheiten in Bereichen wie Verkehr, Gastgewerbe und Bau

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • 1.720 beantragte Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026
  • 9,4 % Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
  • dritthöchster Stand der Unternehmensinsolvenzen in den letzten 10 Jahren
  • 23,2 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Unternehmen
  • höchste Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei”
  • 5.468 betroffene Arbeitnehmer, 46,9 % weniger als im Vorjahr
  • 2,7 Milliarden Euro voraussichtliche Forderungen aus Unternehmensinsolvenzen
  • 30,9 % Anstieg der Forderungen im Vergleich zum Vorjahr
  • 8.604 meldete Insolvenzverfahren, 15,9 % mehr als im Vorjahr
  • 5.347 Verbraucherinsolvenzen, 22,1 % Anstieg im Vergleich zum Vorjahr

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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