USA listen BYD und Alibaba als "chinesische Militärunternehmen"

USA listen BYD und Alibaba als "chinesische Militärunternehmen"

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US-Politik: Erweiterung der Sanktionsliste

Washington () – Die US-Regierung hat die chinesischen Konzerne Alibaba, BYD und Baidu auf eine schwarze Liste „chinesischer Militärunternehmen“ gesetzt. Damit weitet Washington seine Sanktionsliste auf einige der bekanntesten Handelsmarken der Volksrepublik aus.

Die Pentagon-Liste umfasst nun 188 Firmen, nach 134 im Jahr 2025. Unternehmen auf dieser Liste sowie ihre Tochtergesellschaften sind von US-Verteidigungsaufträgen ausgeschlossen. Die entsprechenden Regeln treten noch in diesem Monat in Kraft. Das Pentagon definiert als Militärunternehmen solche, die dem chinesischen Militär gehören, von ihm kontrolliert werden oder zur zivil-militärischen Fusion beitragen. Zudem müssen sie teilweise in den USA tätig sein.

Die chinesische Botschaft in Washington verurteilte die Einstufung als „diskriminierend“. Sie wirft der US-Regierung vor, den Begriff der nationalen Sicherheit zu überdehnen. Die USA müssten diese falsche Praxis beenden und ein faires Umfeld schaffen. Alibaba, größtes E-Commerce-Unternehmen Chinas, wies die Vorwürfe ebenfalls zurück. Es gebe keine Grundlage für die Aufnahme auf die Liste, hieß es. Alibaba sei weder ein Militärunternehmen noch Teil einer zivil-militärischen Fusionsstrategie. Man werde alle rechtlichen Schritte gegen die Falschdarstellung des Unternehmens einleiten.

Zu den weiteren chinesischen Unternehmen auf der Liste gehören unter anderem der Elektroautohersteller Nio und der Flugzeughersteller Comac. Unternehmen wie die Technologiegiganten Tencent und Huawei, der Drohnenhersteller DJI und der Batteriehersteller CATL, die bereits zuvor aufgenommen wurden, bleiben weiterhin auf der Liste, deren Ausweitung nur wenige Wochen nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking erfolgte.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: US-Flagge (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind: Donald Trump, Xi Jinping.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Alibaba, BYD, Baidu, Nio, Comac, Tencent, Huawei, DJI, CATL, US-Regierung, Pentagon, chinesische Botschaft, US-Verteidigungsaufträge, Donald Trump, Xi Jinping

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Washington, Peking

Worum geht es in einem Satz?

Die US-Regierung hat Unternehmen wie Alibaba, BYD und Baidu in eine schwarze Liste für chinesische Militärunternehmen aufgenommen, was zu einer Erweiterung der Sanktionsliste auf insgesamt 188 Firmen führt, was von der chinesischen Botschaft und den betroffenen Unternehmen als diskriminierend zurückgewiesen wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Spannungen zwischen den USA und China in Handelsfragen
  • Sicherheitsbedenken der US-Regierung bezüglich chinesischer Unternehmen
  • Vorwurf der Unterstützung des chinesischen Militärs durch zivilwirtschaftliche Unternehmen
  • Einfluss der geopolitischen Rivalität zwischen den beiden Ländern
  • Entwicklung zivil-militärischer Fusion in China
  • Vorangegangenes Treffen zwischen US-Präsident und chinesischem Staatschef

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Chinesische Botschaft in Washington verurteilt Einstufung als diskriminierend
  • Vorwurf, dass USA Begriff der nationalen Sicherheit überdehnen
  • Forderung nach Beendigung der falschen Praxis und Schaffung eines fairen Umfelds
  • Alibaba weist Vorwürfe zurück, keine Grundlage für Aufnahme auf Liste
  • Ankündigung rechtlicher Schritte gegen Falschdarstellung
  • Weitere Unternehmen auf der Liste: Nio, Comac
  • Tencent, Huawei, DJI, CATL bleiben weiterhin auf der Liste
  • Ausweitung der Liste erfolgt nach Treffen zwischen Trump und Xi Jinping

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erweiterung der Sanktionsliste
  • Ausschluss von US-Verteidigungsaufträgen für betroffene Unternehmen
  • Inkrafttreten der Regeln innerhalb des Monats
  • Verurteilung durch die chinesische Botschaft als diskriminierend
  • Vorwurf an die US-Regierung, nationalen Sicherheitsbegriff zu überdehnen
  • Rechtliche Schritte von Alibaba gegen Falschdarstellung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der chinesischen Botschaft zitiert, die die Einstufung als "diskriminierend" verurteilt und der US-Regierung vorwirft, den Begriff der nationalen Sicherheit zu überdehnen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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