Bauzeitverlängerung in Thüringens Wohnungsbau
Erfurt () – Wer in Thüringen ein neues Haus baut, muss sich weiterhin auf lange Wartezeiten einstellen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Montag mitteilte, hat sich die durchschnittliche Zeitspanne zwischen der Erteilung einer Baugenehmigung und der Fertigstellung eines Wohngebäudes im vergangenen Jahr um einen Monat auf 27 Monate verlängert.
Insgesamt wurden 2025 in Thüringen 660 neue Wohnhäuser mit 1.445 Wohnungen fertiggestellt.
Besonders betroffen von der langen Bauzeit sind Einfamilienhäuser: Mit durchschnittlich 26 Monaten waren sie zwei Monate später bezugsfertig als im Vorjahr. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede in der Bauweise: Fertigteilhäuser waren bereits nach 18 Monaten bezugsbereit, während konventionell gebaute Häuser 28 Monate benötigten.
Bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohnungen dauerte es mit durchschnittlich 35 Monaten am längsten.
Fast 80 Prozent dieser Gebäude benötigten mehr als zwei Jahre von der Genehmigung bis zur Fertigstellung. Die Bauherren von Zweifamilienhäusern mussten im Schnitt 30 Monate warten – vier Monate weniger als noch 2024.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauarbeiter auf Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel sind keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Es werden lediglich allgemeine Begriffe und Statistiken genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Thüringer Landesamt für Statistik, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen
Worum geht es in einem Satz?
In Thüringen müssen Bauherren weiterhin mit langen Wartezeiten rechnen, da die durchschnittliche Bauzeit nach Erhalt der Genehmigung auf 27 Monate gestiegen ist, wobei insbesondere Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser von den Verzögerungen betroffen sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verlängerte Bearbeitungszeiten bei Baugenehmigungen
- Steigende Nachfrage nach neuem Wohnraum
- Unterschiede in der Bauweise und deren Auswirkungen auf die Bauzeiten
- Wirtschaftliche Faktoren und Inflation
- Materialknappheit und Lieferengpässe
- Fachkräftemangel in der Bauindustrie
- Komplexität der Bauvorschriften und -genehmigungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Lange Wartezeiten für Bauherren in Thüringen
- Verlängerte durchschnittliche Bauzeit auf 27 Monate
- Besondere Betroffenheit von Einfamilienhäusern
- Fertigteilhäuser schneller bezugsfertig als konventionell gebaute Häuser
- Hoher Anteil (fast 80%) der Gebäude benötigt mehr als zwei Jahre bis zur Fertigstellung
- Bauherren von Zweifamilienhäusern weniger lange Wartezeiten gegenüber dem Vorjahr
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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