Politik: Verkauf von Uniper geplant
Berlin () – Die Linksfraktion im Bundestag kritisiert die geplanten Absichten des Bundes, einen Teil der staatlichen Anteile am Energiekonzern Uniper zu verkaufen. Es gebe keinen Grund zur Eile, sagte der finanzpolitische Sprecher Christian Görke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Wir stecken in der größten Energiekrise aller Zeiten, die Menschen ächzen unter Rekordpreisen“, sagte Görke. Ein staatlicher Energiekonzern sei zeitgemäßer denn je, um mehr Kontrolle im Energiemarkt zu haben. Er verwies darauf, dass es Energiekonzerne mit hoher Staatsbeteiligung auch in anderen EU-Staaten gebe. Das trage aus seiner Sicht zur Dämpfung der Preise dort bei. Darüber hinaus schütte Uniper gerade jetzt erstmals wieder Gewinne aus, 300 Millionen Euro sollen bald an den Bundeshaushalt gehen, so Görke.
„Es darf nicht sein, dass der Staat nur in Krisen die Verlustrisiken übernimmt, aber die Privaten wieder übernehmen, wenn Gewinne fließen“, forderte er. Die Bundesregierung sollte daraus nun die richtigen Schlüsse ziehen: Statt die „inzwischen sogar rechtlich fraglichen Vorgaben“ der EU-Kommission umzusetzen, sollte sie sich dafür starkmachen, auf einen Verkauf verzichten zu können. Und selbst im Rahmen der EU-Vorgaben hätte man noch Zeit bis 2028, es gebe keinen Grund für diese Eile mitten in der Krise.
Rund dreieinhalb Jahre nach der Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper beginnt die Bundesregierung mit dem Wiederverkauf des Unternehmens. Dabei prüft der Bund neben einem Verkauf offenbar auch einen Börsengang, wie aus einer am Dienstag in der „Financial Times“ veröffentlichten Anzeige hervorgeht.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Uniper (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christian Görke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion, Bundestag, Bundes, Energiekonzern Uniper, Funke-Mediengruppe, EU-Staaten, Bundesregierung, EU-Kommission, Financial Times
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Die Linksfraktion im Bundestag kritisiert die geplanten Verkaufsabsichten des Bundes für Anteile am Energiekonzern Uniper während der Energiekrise und fordert einen Verzicht auf den Verkauf, um die Kontrolle über den Energiemarkt zu behalten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik der Linksfraktion im Bundestag
- Geplante Teilverkäufe staatlicher Anteile an Uniper
- Energiekrise mit Rekordpreisen
- Forderung nach mehr Kontrolle im Energiemarkt
- Vergleich mit anderen EU-Staaten
- Uniper schüttet Gewinne aus
- Kritik an der Übernahme von Verlusten durch den Staat
- Rechtlich fragliche Vorgaben der EU-Kommission
- Zeitbis 2028 für Verkaufsentscheidungen
- Prüfung von Verkaufs- und Börsengangoptionen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Linksfraktion im Bundestag kritisiert Teilverkauf von Uniper
- Christian Görke betont keine Eile in der aktuellen Energiekrise
- Fordert staatlichen Energiekonzern zur Preisdämpfung
- Verweist auf staatliche Beteiligungen in anderen EU-Staaten
- Uniper schüttet Gewinne aus, 300 Millionen Euro für Bundeshaushalt
- Kritisiert Übernahme von Verlusten durch den Staat und Rückgabe an Private bei Gewinnen
- Bundesregierung sollte auf Verkauf verzichten und rechtliche Vorgaben überprüfen
- Option auf Börsengang geprüft
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kritik an den Verkaufsabsichten
- Forderung nach mehr Kontrolle im Energiemarkt
- Hinweis auf mögliche Dämpfung der Preise in anderen EU-Staaten
- Argument für staatlichen Energiekonzern in Krisenzeiten
- Erwähnung geplanter Gewinnabführung an den Bundeshaushalt
- Warnung vor ungleicher Risikoübernahme zwischen Staat und Privatwirtschaft
- Aufruf zur Überprüfung der EU-Vorgaben
- Hinweis auf Zeit bis 2028 für Entscheidungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der finanzpolitische Sprecher Christian Görke äußert sich kritisch zum geplanten Verkauf von Uniper und fordert, dass der Staat nicht nur in Krisen die Verlustrisiken übernimmt.
- Auch Concacaf lehnt Fifa-Pläne ab – keine Boykottdrohung - 30. Juli 2026
- Spanien entsendet Militär nach Ceuta - 30. Juli 2026
- Vier Verletzte bei Unfall mit fünf Autos auf A46 bei Wuppertal - 30. Juli 2026

