Feldhamster in Nordsachsen ausgewildert

Feldhamster in Nordsachsen ausgewildert

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Umweltinitiative zur Rückkehr des Feldhamsters in Sachsen

Wiedemar () – Im Landkreis Nordsachsen sind am Montag die ersten Feldhamster des Jahres ausgewildert worden. Wie das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mitteilte, wurden die Tiere bei Wiedemar in die Freiheit entlassen.

Insgesamt sollen in diesem Jahr rund 200 Exemplare der vom Aussterben bedrohten Art auf den heimischen Acker zurückkehren. Die Aktion ist Teil des EU-Projekts „LIFE4HamsterSaxony“, das im vergangenen Jahr gestartet ist.

Begleitet wurde die Auswilderung von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch, dem Direktor des Leipziger Zoos Jörg Junhold und dem Umweltdezernenten des Landkreises Nordsachsen Eckhard Rexroth.

Das Projekt ist eine Kooperation des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), des Zoos Leipzig und des Landkreises Nordsachsen. Ziel ist es, die Population des Feldhamsters in seinem letzten Vorkommensgebiet in Sachsen zu stärken.

Bereits in den Jahren 2024 und 2025 wurden 250 Feldhamster ausgewildert.

Der Feldhamster war einst in Sachsen weit verbreitet, doch Dürreereignisse um das Jahr 2019 führten zu einem drastischen Rückgang. Im Rahmen des bis Ende 2031 laufenden Projekts werden auf einer Fläche von rund 6.000 Hektar in Nordwestsachsen neue Anbaumethoden getestet.

Diese sollen den Tieren bessere Lebensbedingungen bieten und gleichzeitig für die Landwirtschaft nutzbar sein. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 12,2 Millionen Euro, die zu 75 Prozent von der Europäischen Union und zu 25 Prozent von den Projektpartnern getragen werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Acker (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Georg-Ludwig von Breitenbuch, Jörg Junhold, Eckhard Rexroth

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, EU-Projekt „LIFE4HamsterSaxony“, Leipziger Zoo, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), Landkreis Nordsachsen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Montag statt, allerdings wird ein genaues Datum nicht erwähnt. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiedemar, Landkreis Nordsachsen, Sachsen

Worum geht es in einem Satz?

Im Landkreis Nordsachsen wurden die ersten Feldhamster des Jahres ausgewildert, um die Population dieser vom Aussterben bedrohten Art im Rahmen des EU-Projekts „LIFE4HamsterSaxony“ zu stärken, das bis 2031 neue Anbaumethoden auf 6.000 Hektar testet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aussterben des Feldhamsters in Sachsen
  • Drastischer Rückgang der Population aufgrund von Dürreereignissen seit 2019
  • Notwendigkeit zur Stärkung der Population im letzten Vorkommensgebiet
  • Start des EU-Projekts „LIFE4HamsterSaxony“ zur Unterstützung der Art
  • Kooperation verschiedener Institutionen (LfULG, Zoo Leipzig, Landkreis Nordsachsen)
  • Test neuer Anbaumethoden auf landwirtschaftlicher Fläche

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Auswilderung von 200 Feldhamstern
  • Stärkung der Feldhamsterpopulation in Sachsen
  • Test neuer Anbaumethoden auf 6.000 Hektar
  • Verbesserung der Lebensbedingungen für Feldhamster
  • Landwirtschaftliche Nutzbarkeit der Flächen
  • Projektlaufzeit bis Ende 2031
  • Gesamtkosten von 12,2 Millionen Euro
  • Finanzierung zu 75% durch die EU, 25% durch Projektpartner

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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