Amnesty: Zahl der Hinrichtungen auf höchstem Stand seit 1981

Amnesty: Zahl der Hinrichtungen auf höchstem Stand seit 1981

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Gesellschaft: Anstieg der Hinrichtungen weltweit

Berlin () – Im Jahr 2025 sind weltweit mindestens 2.707 Menschen in 17 Ländern hingerichtet worden. Das seien so viele wie seit 1981 nicht mehr, heißt es in einem aktuellen Bericht von Amnesty International.

Der dramatische Anstieg um 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr war vor allem auf die Aktivitäten weniger Staaten zurückzuführen, insbesondere China, den Iran und Saudi-Arabien. Mehr als zwei Drittel aller Länder weltweit hatten die Todesstrafe hingegen gesetzlich oder in der Praxis abgeschafft.

In Iran wurden im Jahr 2025 mindestens 2.159 Menschen hingerichtet, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Saudi-Arabien verzeichnete mindestens 356 Exekutionen. Auch in den USA (von 35 auf 47), Singapur (von 9 auf 17), Ägypten (von 13 auf 23) und Kuwait (von 6 auf 17) stiegen die Zahlen der Hinrichtungen deutlich an. Weitere Staaten, in denen 2025 die Todesstrafe vollstreckt wurde, waren Afghanistan, Irak, Japan, Jemen, Nordkorea, Somalia, Südsudan, Taiwan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam

Die im Bericht dokumentierten 2.707 Hinrichtungen weltweit bildeten jedoch nur einen Teil des tatsächlichen Ausmaßes ab, da Exekutionen in China nicht erfasst wurden, wo entsprechende Daten als Staatsgeheimnis gelten. Amnesty International schätzt, dass in China jährlich Tausende Personen hingerichtet werden.

Fast die Hälfte aller dokumentierten Hinrichtungen im Jahr 2025 stand im Zusammenhang mit Drogendelikten. Im Iran betraf das 998 Hinrichtungen, in Saudi-Arabien 240, in Singapur 15 und in Kuwait 2. In einigen Ländern haben Strafmaßnahmen im sogenannten „Krieg gegen Drogen“ die Ausweitung der Todesstrafe weiter vorangetrieben. So legten Algerien, Kuwait und die Malediven Gesetzentwürfe vor, um den Anwendungsbereich der Todesstrafe auf Drogendelikte auszudehnen. In anderen Ländern wie Burkina Faso und Tschad steht zudem die Wiedereinführung der Todesstrafe für Straftaten wie „Hochverrat“, „Terrorismus“ und „Spionage“ bevor.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gefängnis (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Amnesty International, China, Iran, Saudi-Arabien, USA, Singapur, Ägypten, Kuwait, Afghanistan, Irak, Japan, Jemen, Nordkorea, Somalia, Südsudan, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Algerien, Malediven, Burkina Faso, Tschad.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2025 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

China, Iran, Saudi-Arabien, USA, Singapur, Ägypten, Kuwait, Afghanistan, Irak, Japan, Jemen, Nordkorea, Somalia, Südsudan, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam.

Worum geht es in einem Satz?

Im Jahr 2025 wurden weltweit mindestens 2.707 Menschen hingerichtet, was einem drastischen Anstieg von 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wobei der Großteil dieser Exekutionen in Ländern wie Iran, China und Saudi-Arabien stattfand, während viele andere Staaten die Todesstrafe abgeschafft oder nicht vollstreckt haben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Hinrichtungen auf 2.707 weltweit
  • Höchste Zahl seit 1981
  • Dramatischer Anstieg um 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • Aktivitäten von China, Iran und Saudi-Arabien als Hauptursache
  • Iran mit 2.159 Hinrichtungen, mehr als doppelt so viele wie 2024
  • Saudi-Arabien mit 356 Exekutionen
  • Zunahme der Hinrichtungen in weiteren Ländern (USA, Singapur, Ägypten, Kuwait)
  • Dokumentierte Zahl erfasst nicht die Exekutionen in China
  • Fast die Hälfte der Hinrichtungen im Zusammenhang mit Drogendelikten
  • Gesetzesvorhaben zur Ausweitung der Todesstrafe in mehreren Ländern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dramatischer Anstieg der Hinrichtungen weltweit
  • Zunahme der Todesstrafen in bestimmten Ländern
  • Ausweitung der Todesstrafe im Zusammenhang mit Drogendelikten
  • Neue Gesetzentwürfe zur Erhöhung der Anwendungsbereiche der Todesstrafe
  • Möglichkeit der Wiedereinführung der Todesstrafe für bestimmte Straftaten in einigen Ländern
  • Unzureichende Datenerfassung der Hinrichtungen in China
  • Schätzung von tausenden unsichtbaren Hinrichtungen in China

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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