Wirtschaftliche Ausblicke für Deutschland 2026
Mannheim () – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom Mai 2026 wieder aufgehellt. Sie liegen mit -10,2 Zählern um 7,0 Punkte über dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.
Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage erfährt hingegen einen Rückgang. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit -77,8 Punkten um 4,1 Punkte unter dem Vormonatswert.
„Die Erwartungen hellen sich auf, verbleiben aber im negativen Bereich“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Ergebnisse. Die Experten erhofften auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs, erklärte er. „Die schwache Industrieproduktion, steigende Energiepreise und eine Inflationsrate oberhalb der Zwei-Prozent-Marke belasten die deutsche Wirtschaft jedoch weiterhin. Für die zweite Jahreshälfte 2026 zeichnet sich ein vorsichtiges Erholungspotenzial ab, sofern der Nahost-Konflikt abklingt und die staatlichen Konjunkturimpulse ihre Wirkung entfalten.“
Die Veränderungen der Salden der unterschiedlichen Wirtschaftszweige ergeben ein gemischtes Bild, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut mit. Der Saldo der Automobilbranche verschlechtert sich demnach substanziell und liegt bei -57,2 Punkten (-13,0 Punkte gegenüber dem Vormonat). Auch der Maschinenbau verzeichnet ein Minus im Mai: der Index liegt bei -32,1 Punkten (-9,2 Punkte gegenüber April). Der Saldo der privaten Nachfrage fällt mit -41,6 Punkten weiter ins Negative (-8,2 Punkte gegenüber April).
Doch einige Branchen erfahren laut ZEW eine Verbesserung im Mai. Insbesondere hellen sich die Aussichten für die Informationstechnologien um 12,1 Punkten auf (Saldo bei 56,6 Punkten). Die Metallproduktion und die Baubranche verzeichnen ebenfalls Anstiege.
Die Erwartungen für die Eurozone verzeichnen einen kräftigen Anstieg im Mai. Der Index liegt um 11,3 Punkte höher als noch im April bei einem Saldo von -9,1 Punkten. Die Bewertung der Lage verbessert sich marginal. Diese liegt mit -41,4 Punkten um 1,6 Punkte über dem Vormonatswert.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ZEW (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Achim Wambach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
ZEW, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Automobilbranche, Maschinenbau, Informationstechnologien, Metallproduktion, Baubranche, Eurozone, dts Nachrichtenagentur.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Mai 2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Mannheim.
Worum geht es in einem Satz?
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich im Mai 2026 verbessert, stehen jedoch weiterhin im negativen Bereich, während die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage gesunken ist und verschiedene Branchen unterschiedliche Entwicklungen zeigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aufhellung der ZEW-Konjunkturerwartungen im Mai 2026
- Anstieg um 7,0 Punkte über dem Vormonatswert
- Rückgang der Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage
- ZEW-Präsident nennt schwache Industrieproduktion und steigende Energiepreise
- Inflationsrate über zwei Prozent
- Erwartungen auf Ende des Iran-Kriegs
- Gemischtes Bild bei verschiedenen Wirtschaftszweigen
- Substanzielle Verschlechterung in Automobil- und Maschinenbau
- Verbesserung in Informationstechnologien, Metallproduktion und Bauwesen
- Anstieg der Erwartungen für die Eurozone
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Aufhellung der ZEW-Konjunkturerwartungen
- Aktuelle konjunkturelle Lage verzeichnet Rückgang
- Positive Erwartungen bleiben im negativen Bereich
- Erwartung auf baldiges Ende des Iran-Kriegs
- Belastungen durch schwache Industrieproduktion und steigende Energiepreise
- Inflationsrate bleibt über Zwei-Prozent-Marke
- Vorsichtiges Erholungspotenzial für zweite Jahreshälfte 2026
- Verschlechterung des Saldos in der Automobilbranche
- Rückgang im Maschinenbau
- Negativer Saldo bei privater Nachfrage
- Verbesserung in der Informationstechnologie
- Anstieg in der Metallproduktion und Bauwirtschaft
- Kräftiger Anstieg der Erwartungen für die Eurozone
- Marginale Verbesserung der Lagebewertung in der Eurozone
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von ZEW-Präsident Achim Wambach zitiert, der die aktuellen Ergebnisse kommentiert und auf die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft hinweist.
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