IW-Studie: Bayern wirtschaftlich weiter vorn

IW-Studie: Bayern wirtschaftlich weiter vorn

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Wirtschaftliche Entwicklung in Bayern und Baden-Württemberg

München () – Bayern kann sich im Deutschlandvergleich wirtschaftlich weiter behaupten. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Allerdings können nicht alle süddeutschen Regionen mithalten.

„Im jahrzehntelangen Wettlauf um die Wohlstandskrone in Deutschland fällt Baden-Württemberg zurück“, sagte IW-Forscher Hanno Kempermann über das aktuelle Regionalranking. Während Bayern mit Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik sowie Dienstleistungen breiter aufgestellt sei, müsse Baden-Württemberg „flächendeckend viel stärker mit der Krise in den Branchen Automotive, Maschinenbau und Metallerzeugnisse kämpfen“, so Kempermann.

Deutlich wird dies bei einer Langzeitbetrachtung der alle zwei Jahre veröffentlichten Regionalrankings.

Während Baden-Württemberg heute im Vergleich zu 2016 nur noch 19 statt damals 30 Regionen in den Top 100 hat, konnte Bayern seine Dominanz ausbauen. Der Freistaat stellt nun 58 statt 53 Regionen.

Zusammen mit Vanessa Hünnemeyer und Johannes Ewald hat Kempermann für alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland sowohl den wirtschaftlichen Zustand als auch die Aussichten untersucht.

Um zu ermitteln, ob eine Region erfolgreich ist, haben die Forscher 14 Indikatoren in den drei Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität ausgemacht. Einigen, wie der gemeindlichen Steuerkraft, messen sie in ihrer Auswertung ein höheres Gewicht zu als etwa dem Vorhandensein naturnaher Flächen.

Untersucht wurden unter anderem auch Alterung, Ärztedichte, Frauenerwerbstätigkeit oder die private Überschuldung.

Im Ranking dominieren neben bayerischen Regionen – darunter vor allem der Großraum München – auch das Rhein-Main-Gebiet mit dem Finanzplatz Frankfurt. Laut IW gaben bei letzterem der starke Arbeitsmarkt und eine leistungsfähige Wirtschaft den Ausschlag.

Zu den schwächsten Regionen zählt neben mehreren Ruhrgebietsstädten die thüringische Stadt Suhl.

In einem zweiten Teil des Rankings, der die wirtschaftliche Dynamik von Regionen untersucht, sieht das Forscherteam große Fortschritte in bislang weniger starken Städten. Das brandenburgische Cottbus etwa kann laut den IW-Forschern von einem Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn profitieren, ebenso vom Aufbau der Medizinischen Universität Lausitz.

Im schleswig-holsteinischen Neumünster wiederum sei die Zahl registrierter Straftaten stark gesunken. Im Vorteil sind laut den Forschern Innovationsökosysteme, die regionale Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups verbinden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bayerischer Landtag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hanno Kempermann, Vanessa Hünnemeyer, Johannes Ewald

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), Spiegel, Bayern, Baden-Württemberg, Freistaat Bayern, Vanessa Hünnemeyer, Johannes Ewald, Rhein-Main-Gebiet, Frankfurt, Ruhrgebiet, Suhl, Deutsche Bahn, Medizinische Universität Lausitz, Neumünster.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München, Baden-Württemberg, Rhein-Main-Gebiet, Frankfurt, Cottbus, Neumünster, Suhl

Worum geht es in einem Satz?

Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigt, dass Bayern im wirtschaftlichen Vergleich innerhalb Deutschlands seine Position verbessert hat, während Baden-Württemberg, das früher stärker war, nun zurückfällt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW)
  • Vergleich der wirtschaftlichen Situation in Deutschland
  • Unterschiedliche Branchenstärken in Bayern und Baden-Württemberg
  • Langzeitbetrachtung der Regionalrankings seit 2016
  • Verwendung von 14 Indikatoren zur Erfolgsmessung
  • Fokussierung auf Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität
  • Einflüsse wie Alterung, Ärztedichte, Frauenerwerbstätigkeit, private Überschuldung
  • Betrachtung von innovativen Ökosystemen in verschiedenen Regionen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bayern kann seine wirtschaftliche Dominanz ausbauen
  • Rückgang von Baden-Württemberg im Regionalranking
  • Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in bestimmten Branchen in Baden-Württemberg
  • Stärkere Konkurrenz zwischen Regionen in Deutschland
  • Identifikation erfolgreicher Regionen durch Indikatoren
  • Fortschritte in weniger starken Städten durch gezielte Maßnahmen
  • Bedeutung von Innovationsökosystemen für regionale Entwicklung
  • Rückgang der Kriminalität in Neumünster

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: IW-Forscher Hanno Kempermann erläutert die Herausforderungen, mit denen Baden-Württemberg im Vergleich zu Bayern konfrontiert ist, insbesondere in den Branchen Automotive und Maschinenbau.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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