Wirtschaftliche Entwicklungen am Frankfurter Markt
Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus.
„Während sich die Rally in New York ungebremst fortsetzt, findet der Dax nach dem Kursfeuerwerk und dem Sprung über die Marke von 25.000 Punkten zur Wochenmitte nicht mehr zurück in die Spur“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Alle Gewinne der Woche wurden wieder ausradiert. Der Dax muss den weiter hohen Ölpreisen Tribut zollen, die den Konjunkturerwartungen für die Eurozone und damit auch Deutschland einen Strich durch die Rechnung machen“, erklärte er.
„Das dicke Ende kann erst noch kommen und würde dann von zwei Seiten negativ auf die Unternehmen einwirken. Einerseits steigen die Kosten für die Unternehmen und andererseits kann mit einem weiteren Konsumrückgang in Folge der hohen Energie- und Lebensmittelpreise gerechnet werden“, so Lipkow. „Daher bleibt es bei Investments in deutsche Aktien ein Vabanquespiel, ob und mit welchen Auswirkungen sich dieses Szenario realisieren wird.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Rheinmetall und Allianz.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,90 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Ebenfalls stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 44 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1764 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8501 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow, Infineon, Rheinmetall, Allianz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Dax, Infineon, Rheinmetall, Allianz, Eurozone, Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main.
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax hat zum Wochenausklang um 1,3 Prozent nachgelassen und liegt bei 24.339 Punkten, da hohe Ölpreise die Konjunkturerwartungen belasten und alle wöchentlichen Gewinne wieder verloren gegangen sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Starker Anstieg der Ölpreise
- Hohe Energiekosten
- Negative Konjunkturerwartungen für die Eurozone
- Schwankungen auf dem Aktienmarkt
- Rückläufiges Anlegervertrauen
- Einfluss der US-Rally auf europäische Märkte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax verliert 1,3 Prozent
- Alle Gewinne der Woche werden ausradiert
- Hohe Ölpreise belasten Konjunkturerwartungen
- Steigende Kosten für Unternehmen
- Erwarteter Konsumrückgang
- Unsicherheit bei Investments in deutsche Aktien
- Erhöhter Ölpreis (101,90 US-Dollar)
- Erhöhter Gaspreis (44 Euro pro MWh)
- Möglicher Anstieg der Verbraucherpreise für Gas
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Marktanalyst Andreas Lipkow äußert sich zur Entwicklung des Dax und den Auswirkungen hoher Ölpreise auf die Unternehmen.
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