Lebenslange Haft nach tödlicher Autofahrt in Remscheid-Lennep

Lebenslange Haft nach tödlicher Autofahrt in Remscheid-Lennep

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Gesellschaft: Urteil zu tödlichem Verkehrsunfall in Wuppertal

() – Das Landgericht Wuppertal hat einen 25-jährigen Remscheider zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sprach ihn am Donnerstag des Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord, gefährlicher Körperverletzung, verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge und vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung schuldig.

Zudem entzog die Kammer dem Mann die Fahrerlaubnis und ordnete an, dass ihm vor Ablauf von fünf Jahren keine neue erteilt werden darf.

Der Vorsitzende Richter leitete die Urteilsverkündung mit den Worten ein, dass sich das Leben der betroffenen Frauen und vieler am 30. April 2025 innerhalb von 3,5 Sekunden schlagartig geändert habe. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Angeklagte am Abend des Tattages zunächst das Feuerwehrfest in -Lennep besucht und dort getrunken.

Gegen 22.30 Uhr setzte er sich in seinen Mercedes-AMG GT 63S 4 Matic und fuhr die Karlstraße entlang. Als er verkehrsbedingt hinter einem parkenden Fahrzeug anhalten musste, beschleunigte er beim Anfahren sein Fahrzeug mit maximaler Kraft bei fast vollständig eingeschlagenen Vorderreifen.

Das Fahrzeug brach unkontrolliert aus, geriet auf den linken Gehweg und erfasste dort mit rund 60 km/h zwei junge Frauen im Alter von 17 und 19 Jahren.

Die 19-Jährige erlitt schwerste Kopfverletzungen und starb zwei Tage später. Die 17-Jährige erlitt Knochenbrüche und innere Verletzungen und leidet bis körperlich und psychisch unter den Folgen.

Die Kammer sah das Mordmerkmal der Heimtücke als erfüllt an und gelangte zu der Überzeugung, dass der Angeklagte mit bedingtem Vorsatz handelte. Er habe die Gefahren für die Fußgänger bis hin zu tödlichen Verletzungen billigend in Kauf genommen.

Der Vorsitzende betonte, dass die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe bei bedingtem Vorsatz zwar hart erscheine, der Straftatbestand des Mordes bei der Rechtsfolge jedoch nicht zwischen bedingtem Vorsatz und Absicht unterscheide. Dem Angeklagten sei nie vorgeworfen worden, die Tat absichtlich begangen zu haben, vielmehr habe er die Tat und ihre Folgen bereut.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen von Personen sind: Remscheider, 19-Jährige, 17-Jährige.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Wuppertal, Landgericht Wuppertal, Remscheid, Feuerwehrfest, Mercedes-AMG GT 63S 4 Matic

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 30. April 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wuppertal, Remscheid-Lennep

Worum geht es in einem Satz?

Das Landgericht Wuppertal hat einen 25-jährigen Mann wegen Mordes, versuchtem Mord und weiterer Delikte zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem er beim Autofahren unter Alkoholeinfluss zwei junge Frauen auf dem Gehweg mit seinem Fahrzeug erfasste, wobei eine starb und die andere schwer verletzt wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Besuch eines Feuerwehrfestes
  • Konsum von Alkohol
  • Fahrt mit einem leistungsstarken Fahrzeug
  • Geschwindigkeitsüberschreitung
  • Unkontrollierte Fahrzeugbeschleunigung
  • Erfassung von Fußgängern auf dem Gehweg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Lebenslange Haftstrafe
  • Entzug der Fahrerlaubnis
  • Keine neue Fahrerlaubnis vor Ablauf von fünf Jahren
  • Schwerste Kopfverletzungen und Tod der 19-jährigen Frau
  • Körperliche und psychische Folgen für die 17-jährige Frau

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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