Bildungsproteste in Hamburg: Kita-Schließungen geplant
Hamburg () – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat einen Antrag eingebracht, um die geplante Schließung aller vier Praxisausbildungsstätten (PAS) in Hamburg zu stoppen. Das teilte die Fraktion am Sonntag mit.
Die rot-grüne Regierung will die Einrichtungen in Barmbek-Süd, Harburg, Niendorf und St. Pauli schrittweise bis 2027 schließen. Die Begründung des Senats, geänderte Rahmenbedingungen der Kultusministerkonferenz machten dies nötig, bezeichnete die ausbildungspolitische Sprecherin Sabine Ritter als fadenscheinig.
Ritter kritisierte, dass der Senat etablierte Einrichtungen ohne Einbeziehung von Schulleitungen, Auszubildenden, Beschäftigten, Eltern und Kindern schließen wolle. „Hamburg sollte sehr stolz sein auf seine Ausbildungs-Kitas.
Stattdessen will Rot-Grün sie mit klapperdürren Argumenten still und leise beerdigen“, sagte Ritter. Sie verwies auf den bereits enormen Fachkräftemangel in pädagogischen Berufen und die hervorragende Ausbildungsqualität der PAS durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis.
Die Proteste seien völlig berechtigt, die Fraktion unterstütze die Kitas, Kinder und Eltern ausdrücklich.
Der Antrag der Linksfraktion sieht vor, die Schließungspläne mit einem Moratorium zu belegen und den Aufnahmestopp an den Standorten zu stoppen. In einem weiteren Schritt soll die Arbeit der Praxisausbildungsstätten evaluiert werden, um Wege zu finden, die Reform der Ausbildung mit dem Erhalt der Einrichtungen zu vereinbaren.
Die Bürgerschaft soll darüber am 6. Mai beraten. Eine Online-Petition gegen die Schließung hatte nach Angaben der Fraktion innerhalb weniger Wochen über 7.100 Unterschriften gesammelt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Sabine Ritter.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion, Hamburgische Bürgerschaft, rot-grüne Regierung, Kultusministerkonferenz, Sabine Ritter, Kitas, Bürger, Eltern, Kinder, Praxisausbildungsstätten, Bürgerschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum, an dem die Bürgerschaft darüber beraten soll, ist der 6. Mai.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hamburg, Barmbek-Süd, Harburg, Niendorf, St. Pauli.
Worum geht es in einem Satz?
Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat einen Antrag eingereicht, um die geplante Schließung von vier Praxisausbildungsstätten bis 2027 zu stoppen, da sie die Qualität der Ausbildung und den Fachkräftemangel in pädagogischen Berufen gefährdet sieht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Schließung der Praxisausbildungsstätten (PAS) in Hamburg
- Neue Rahmenbedingungen der Kultusministerkonferenz
- Kritik an fehlender Einbeziehung von Schulleitungen, Auszubildenden, Beschäftigten, Eltern und Kindern
- Vorhandener Fachkräftemangel in pädagogischen Berufen
- Hohe Ausbildungsqualität der PAS durch Theorie-Praxis-Vernetzung
- Einreichung eines Antrags der Linksfraktion zur Verhinderung der Schließungen
- Unterstützung der Proteste gegen die Schließungen durch die Linksfraktion
- Durchführung einer Online-Petition mit über 7.100 Unterschriften
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Linksfraktion in Hamburg beantragt Stopp der Schließung von Praxisausbildungsstätten
- Rot-grüne Regierung plant schrittweise Schließung bis 2027
- Kritische Äußerungen von Sabine Ritter zur Begründung des Senats
- Ritter bemängelt fehlende Einbeziehung von Betroffenen
- Verweis auf Fachkräftemangel und hohe Ausbildungsqualität der PAS
- Unterstützung der Fraktion für Proteste von Kitas, Kindern und Eltern
- Antrag sieht Moratorium und Evaluation der Ausbildungsstätten vor
- Bürgerschaft soll am 6. Mai darüber beraten
- Online-Petition sammelt über 7.100 Unterschriften gegen Schließung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stopp der Schließung der Praxisausbildungsstätten
- Beibehaltung der Ausbildungsqualität
- Einschluss von Schulleitungen, Auszubildenden, Beschäftigten, Eltern und Kindern in Entscheidungsprozesse
- Unterstützung von Protesten gegen die Schließung
- Moratorium zur Schließung
- Stopp des Aufnahmestopps an den Standorten
- Evaluation der Arbeit der Praxisausbildungsstätten
- Suche nach Wegen zur Reform der Ausbildung und Erhaltung der Einrichtungen
- Beratung der Bürgerschaft über den Antrag
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der ausbildungspolitischen Sprecherin Sabine Ritter zitiert, die die Schließungspläne als fadenscheinig bezeichnet und den Wert der Ausbildungs-Kitas betont.
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