Gesundheitspolitik in Berlin: Wechsel zur PKV
Berlin () – Die geplante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dürfte zu einer Wechselwelle in die private Krankenversicherung führen. Das Gesundheitsministerium kalkuliert im Zuge der Reform mit einem „Abwanderungseffekt“ bei etwa 100.000 bisherigen GKV-Mitgliedern, die in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln, wie der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage des „Spiegel“ hervorgeht.
Laut der von Warken eingesetzten Finanzkommission Gesundheit lag der Wanderungssaldo von GKV-Mitgliedern in die PKV zuletzt schon zwischen 81.000 (2024) und 102.000 (2025). Ein Plus von 100.000 weiteren Wechslern durch die Reform würde diese Zahlen also ungefähr verdoppeln.
Hintergrund ist die geplante außerplanmäßige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung um 300 Euro. Dieser Schritt belastet Bezieher höherer Einkommen, die an oder über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen.
Deren Zahl ist offenbar auch kleiner als zuletzt angenommen. Das Ministerium geht von 5,4 Millionen Betroffenen der Anhebung aus. Analysen von Ökonomen waren hingegen bislang von etwa 6,3 Millionen Personen ausgegangen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesministerium für Gesundheit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesministerium für Gesundheit, dts Nachrichtenagentur, GKV, PKV, Spiegel, Warken, Finanzkommission Gesundheit.
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Berlin
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Die geplante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung könnte etwa 100.000 Mitglieder zum Wechsel in die private Krankenversicherung bewegen, wodurch sich der Wanderungssaldo erheblich erhöhen würde.
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- Anhebung um 300 Euro
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- Frühere Annahmen von etwa 6,3 Millionen Personen
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- Gesundheitsministerium erwartet Wechsel von 100.000 GKV-Mitgliedern zur PKV
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- Anzahl der Betroffenen liegt bei 5,4 Millionen, weniger als zuvor angenommen
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- Abwanderungseffekt bei etwa 100.000 GKV-Mitgliedern
- Verdopplung des Wanderungssaldos von GKV zu PKV
- Belastung für Bezieher höherer Einkommen
- Anzahl der Betroffenen möglicherweise geringer als angenommen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Gesundheitsministeriums zitiert, die auf die erwartete Abwanderung von GKV-Mitgliedern in die PKV hinweist.
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