Gesellschaft: Ergebnisse zur Sozialstaatlichkeit in Deutschland
Berlin () – Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich laut einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für einen stärkeren und solidarischen Sozialstaat aus. Das Sozialstaatsradar 2026, für das 3.000 Personen im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Arbeitskammer des Saarlandes und des DGB befragt wurden, ergab, dass 77 Prozent der Befragten eine gemeinsame Rentenversicherung befürworten und rund 60 Prozent die Eigenanteile in der Pflege begrenzen oder abschaffen wollen.
Zudem wären etwa 75 Prozent der Beschäftigten bereit, höhere Beiträge zu zahlen, um stabile oder bessere Rentenleistungen zu sichern. Auch unter den jüngeren Beschäftigten zwischen 18 und 29 Jahren zeigte sich eine Bereitschaft, höhere Beiträge zu leisten, wenn die Renten stabil bleiben oder steigen. Die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Absicherung im Bereich Gesundheit und Pflege werden laut DGB „überwiegend“ als ungerecht empfunden. Fast 80 Prozent sprechen sich für eine Bürgerversicherung aus, darunter auch eine Mehrheit der Privatversicherten.
Zugleich zeigt die Studie eine wachsende Distanz zwischen politischen Debatten und Lebensrealität. 74 Prozent lehnen eine weitere Anhebung des gesetzlichen Rentenalters ab. Mehr als die Hälfte glaubt sogar, in ihrem Beruf nicht bis zur früheren Regelaltersgrenze von 65 Jahren arbeiten zu können.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Vorstellung Sozialstaatsradar 2026 am 22.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine spezifischen vollständigen Namen von Personen. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Arbeitnehmerkammer Bremen, Arbeitskammer des Saarlandes
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 22. April 2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Bremen, Saarland
Worum geht es in einem Satz?
Eine Umfrage des DGB zeigt, dass eine Mehrheit der Deutschen einen stärkeren Sozialstaat befürwortet, mit 77 Prozent, die für eine gemeinsame Rentenversicherung plädieren, und 60 Prozent, die eine Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege wünschen, während auch eine große Mehrheit gegen eine Erhöhung des Rentenalters ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zur Meinung der Deutschen
- Befragung von 3.000 Personen im Auftrag mehrerer Institutionen
- Starker Wunsch nach einem solidarischen Sozialstaat
- Befürwortung einer gemeinsamen Rentenversicherung durch 77 Prozent der Befragten
- Deckelung oder Abschaffung der Eigenanteile in der Pflege durch rund 60 Prozent gewünscht
- Bereitschaft zu höheren Beiträgen für stabile oder bessere Rentenleistungen
- Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Absicherung als ungerecht empfunden
- Hohe Zustimmung für eine Bürgerversicherung, auch unter Privatversicherten
- Ablehnung einer Anhebung des gesetzlichen Rentenalters durch 74 Prozent
- Glaube, den Beruf nicht bis 65 Jahre ausüben zu können, bei mehr als der Hälfte der Befragten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht spezifisch erwähnt.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Befürwortung einer gemeinsamen Rentenversicherung durch 77 Prozent der Befragten
- Wunsch nach Begrenzung oder Abschaffung der Eigenanteile in der Pflege durch rund 60 Prozent
- Bereitschaft von etwa 75 Prozent der Beschäftigten, höhere Beiträge für stabile oder bessere Rentenleistungen zu zahlen
- Mehrheit der jüngeren Beschäftigten bereit, höhere Beiträge zu leisten für stabile oder steigende Renten
- Empfindung der Ungerechtigkeit zwischen gesetzlicher und privater Absicherung im Gesundheits- und Pflegebereich
- Unterstützung einer Bürgerversicherung durch fast 80 Prozent, einschließlich einer Mehrheit der Privatversicherten
- Ablehnung einer weiteren Anhebung des gesetzlichen Rentenalters durch 74 Prozent
- Überzeugung von mehr als der Hälfte, nicht bis zur früheren Regelaltersgrenze arbeiten zu können
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird eine Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zitiert, die besagt, dass die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Absicherung im Bereich Gesundheit und Pflege "überwiegend" als ungerecht empfunden werden.
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