Deutschland droht Schrumpfung bis 2045

Deutschland droht Schrumpfung bis 2045

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Demografische Veränderungen in Deutschland 2045

Köln () – Deutschlands Bevölkerung könnte bis 2045 auf 81 Millionen Menschen sinken. Das geht aus der Bevölkerungsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Der Rückgang ist demnach vor allem auf die sinkende Zuwanderung zurückzuführen. In einem Extremfall könnte die Bevölkerung sogar auf knapp 77 Millionen fallen, während die Obergrenze bei rund 85 Millionen liegt.

In der vorherigen Prognose aus dem Jahr 2024 hatte das IW noch ein moderates Wachstum bis 2040 erwartet. Die neuen Zahlen zeigen jedoch, dass wohl deutlich weniger Menschen in Deutschland leben werden als zuvor angenommen. Die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 67 Jahren wird laut Prognose bis 2045 um rund 8,3 Prozent auf etwa 50 Millionen schrumpfen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Über-67-Jährigen von 17 auf 20,4 Millionen.

Seit vielen Jahrzehnten sterben in Deutschland mehr Menschen, als Babys geboren werden. Im Jahr 2025 betrug die Differenz 350.000. Dass die Bevölkerung dennoch lange Zeit nicht geschrumpft ist, lag an der Zuwanderung: Es wanderten mehr Menschen nach Deutschland ein, als das Land verließen. Die Migrationswende der Bundesregierung und die nur mäßig wachsende Fachkräftezuwanderung haben die Lage verändert. 2025 kamen lediglich 250.000 Menschen mehr nach Deutschland als das Land verließen. Die Bevölkerung ging in der Folge um 100.000 Einwohner zurück.

IW-Ökonom Philipp Deschermeier warnte, dass Arbeitsmarkt und Sozialversicherung viel früher und stärker unter Druck geraten könnten als bislang befürchtet. Bei schrumpfender Bevölkerung sinke auch das wirtschaftliche Potenzialwachstum – bei 20 Millionen Rentnern verschärfe das die Krise der Rentenkassen. „Die Politik muss die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte erleichtern, etwa durch schnellere Visaverfahren und eine einfachere Anerkennung ausländischer Abschlüsse“, so Deschermeier.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Philipp Deschermeier

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum ist: Montag, Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bevölkerungsprognose (genauer Tag nicht angegeben) sowie die Erwähnung des Jahres 2025 für spezifische Demografiezahlen.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Köln

Worum geht es in einem Satz?

Die Bevölkerungsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die Bevölkerung Deutschlands bis 2045 auf 81 Millionen sinken könnte, hauptsächlich aufgrund rückläufiger Zuwanderung, während gleichzeitig die Zahl erwerbsfähiger Menschen abnimmt und die der Senioren steigt, was erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungen haben könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bevölkerungsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)
  • Erwarteter Rückgang der Bevölkerung bis 2045
  • Sinkende Zuwanderung als Hauptursache
  • Vorherige Prognose von moderatem Wachstum bis 2040
  • Schrumpfung der erwerbsfähigen Bevölkerung um 8,3 Prozent
  • Anstieg der über 67-Jährigen
  • Langfristiger Rückgang der Geburtenrate
  • Migrationswende der Bundesregierung
  • Anstieg der Zuwanderung bremsend
  • Reduzierter Netto-Zuwanderungseffekt in 2025

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sinkende Bevölkerung auf 81 Millionen bis 2045
  • Extremfall: Bevölkerung könnte auf knapp 77 Millionen fallen
  • Schrumpfung der erwerbsfähigen Bevölkerung um 8,3 Prozent auf etwa 50 Millionen
  • Anstieg der Über-67-Jährigen von 17 auf 20,4 Millionen
  • Früherer und stärkerer Druck auf Arbeitsmarkt und Sozialversicherung
  • Rückgang des wirtschaftlichen Potenzialwachstums
  • Verschärfung der Krise der Rentenkassen
  • Notwendigkeit zur Erleichterung der Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des IW-Ökonomen Philipp Deschermeier zitiert, in der er auf die Notwendigkeit hinweist, die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte zu erleichtern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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