Ökonom Cremer fordert 30-Prozent-Garantie für Geringverdiener

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Sozialstaat-Reformforderungen in Berlin

Berlin () – Angesichts der Debatte über Reformen des Sozialstaats fordert der Volkswirt Georg Cremer eine Änderung der Anrechnungssysteme für Geringverdiener.

Menschen mit wenig Einkommen sollen länger von staatlichen Hilfen profitieren. „Ein realistisches Ziel wäre, dass von jedem Euro Mehrverdienst mindestens 30 Cent bei der Familie verbleiben“, sagte Cremer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Entsprechende Rechnungen des Ifo-Instituts habe auch die Kommission zur Sozialstaatsreform genutzt. Cremer war Generalsekretär des Caritasverbandes und ist Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung.

Abgezogene Sozialleistungen wie Wohngeld oder Kinderzuschlag würden derzeit vor allem Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern treffen, deren Bruttoverdienst zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegt. „Das kann am Ende beim verfügbaren Einkommen nur einen Unterschied von gerade einmal 100 oder 200 Euro ausmachen. Unter dem Strich ist das zutiefst frustrierend.“ Eine entsprechende Reform würde Schätzungen zufolge etwa zwei bis drei Milliarden Euro kosten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für Arbeit (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Georg Cremer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesagentur für Arbeit, Georg Cremer, Neue Osnabrücker Zeitung, Ifo-Institut, Caritasverband, Rentenkommission der Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Volkswirt Georg Cremer fordert eine Reform der Anrechnungssysteme für Geringverdiener, damit diese von staatlichen Hilfen länger profitieren und mindestens 30 Cent von jedem zusätzlich verdienten Euro behalten können, was insbesondere alleinerziehende und kinderreiche Familien entlasten würde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Debatte über Reformen des Sozialstaats
  • Forderung nach Änderung der Anrechnungssysteme für Geringverdiener
  • Bedarf an längerem Bezug staatlicher Hilfen für Menschen mit wenig Einkommen
  • Realistisches Ziel: 30 Cent von jedem Euro Mehrverdienst sollen bleiben
  • Betroffene: Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern
  • Bruttoverdienst der Betroffenen zwischen 3.000 und 5.000 Euro
  • Frustration über geringfügige Unterschiede im verfügbaren Einkommen
  • Schätzungen zu Reformkosten: zwei bis drei Milliarden Euro

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Volkswirt Georg Cremer fordert Änderung der Anrechnungssysteme für Geringverdiener
  • Menschen mit niedrigem Einkommen sollen länger staatliche Hilfen beziehen können
  • Ziel: von jedem Euro Mehrverdienst sollen mindestens 30 Cent bei der Familie bleiben
  • Das Ifo-Institut unterstützt diese Forderungen
  • Abgezogene Sozialleistungen betreffen vor allem Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern
  • Bruttoverdienst zwischen 3.000 und 5.000 Euro führt zu geringem Unterschied im verfügbaren Einkommen
  • Reform würde geschätzt zwei bis drei Milliarden Euro kosten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Änderung der Anrechnungssysteme für Geringverdiener
  • Längere staatliche Hilfen für Menschen mit wenig Einkommen
  • Beibehaltung von 30 Cent pro Euro Mehrverdienst für Familien
  • Auswirkungen auf Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern
  • Geringerer Unterschied im verfügbaren Einkommen (100 bis 200 Euro)
  • Frustration über wenig Verbesserung der finanziellen Situation
  • Kosten der Reform schätzungsweise zwei bis drei Milliarden Euro

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Georg Cremer zitiert, der fordert, dass Menschen mit wenig Einkommen länger von staatlichen Hilfen profitieren sollen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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