Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen: Elektrifizierung der Schienen
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen will seinen Schienenpersonennahverkehr mit mehr Tempo elektrifizieren, um unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden und CO₂ einzusparen. Das teilte das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr am Mittwoch mit.
Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) informierte sich am Mittwoch in Mettmann über den Stand der Elektrifizierung der Regiobahn auf der Strecke S28 zwischen Wuppertal und Kaarst, deren Umstellung auf Elektrobetrieb bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.
Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen 63 Prozent des SPNV-Schienennetzes elektrifiziert, etwas mehr als im Bundesdurchschnitt.
73,5 Prozent der Zugkilometer im Landesnetz werden elektrisch zurückgelegt. Bis 2032 sollen mehr als 250 Kilometer neu elektrifiziert werden, was den Anteil des elektrifizierten Netzes auf bis zu 72 Prozent steigern würde.
Geplant sind unter anderem die Elektrifizierung der Eifelstrecke, der Voreifelbahn und der Erfttalbahn bis 2028.
Allein durch die Elektrifizierung der rund 50 Kilometer langen S28-Strecke können nach Angaben des Ministeriums jährlich etwa 6.000 Tonnen CO₂ eingespart werden, was den Emissionen von rund 1.300 Autos pro Jahr entspricht. Die Finanzierung der Maßnahme an der S28 erfolgt zu 60 Prozent durch den Bund, zu 30 Prozent durch das Land und zu zehn Prozent aus Eigenmitteln der Regiobahn bei Gesamtkosten von rund 170 Millionen Euro.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Oliver Krischer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Oliver Krischer (Grüne), Regiobahn, Bund, Land.
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Düsseldorf, Mettmann, Wuppertal, Kaarst
Worum geht es in einem Satz?
Nordrhein-Westfalen plant, den Schienenpersonennahverkehr bis 2032 durch die Elektrifizierung von über 250 Kilometern Strecke auszuweiten, um fossile Brennstoffe zu reduzieren und CO₂-Emissionen einzusparen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ziel der Elektrifizierung im Schienenpersonennahverkehr
- Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
- CO₂-Einsparung
- Aktueller Stand der Elektrifizierung in Nordrhein-Westfalen
- Informationsbesuch von Verkehrsminister Oliver Krischer
- Geplante Elektrifizierung zusätzlicher Strecken bis 2028
- Finanzierung durch Bund, Land und Regiobahn
- Erwartete CO₂-Einsparungen durch Elektrifizierung der S28 Strecke
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
- CO₂-Einsparung von etwa 6.000 Tonnen jährlich
- Entsprechung der Emissionen von ca. 1.300 Autos pro Jahr
- Steigerung des Anteils des elektrifizierten Schienennetzes auf bis zu 72 Prozent
- Geplante Elektrifizierung weiterer Strecken bis 2028
- Finanzierung: 60% Bund, 30% Land, 10% Eigenmittel der Regiobahn
- Gesamtkosten von rund 170 Millionen Euro
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Verkehrsminister Oliver Krischer informierte sich über den Stand der Elektrifizierung der Regiobahn.
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