Gesellschaft: Reform des Jurastudiums in Berlin
Berlin () – Die SPD-Rechtsexpertin Carmen Wegge hat die Justizminister der Länder aufgefordert, den Jura-Lehrplan zu überarbeiten und darin Sexualstrafrecht aufzunehmen.
„Das Jurastudium ist der richtige Ansatzpunkt, um den Opferschutz zu verbessern und zu einer gerechteren Rechtsprechung zu kommen“, sagte die Vorsitzende der SPD-Frauen dem Nachrichtenmagazin Focus. „Sexualstrafrecht ist aber aktuell nicht Bestandteil des Curriculums im Jurastudium.“
Diese Lücke in der Ausbildung verstärke das häufig fehlende Verständnis für die Dynamiken sexualisierter Gewalt, warnte die Sozialdemokratin. Wer später in Strafverfolgungsbehörden, Gerichten oder als Strafverteidiger arbeite, müsse sich aber damit auseinandersetzen. Das gleiche gelte für die Istanbul-Konvention, die spätestens zum 2. Examen Pflichtstoff sein solle, fügt Wegge hinzu. „Ich würde es begrüßen, wenn sich die nächste Justizministerkonferenz genau mit diesem Thema beschäftigen würde.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Carmen Wegge
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Justizminister, Focus, Istanbul-Konvention, Justizministerkonferenz
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
SPD-Rechtsexpertin Carmen Wegge fordert die Überarbeitung des Jura-Lehrplans, um das Sexualstrafrecht und die Istanbul-Konvention aufzunehmen, um den Opferschutz und das Verständnis für sexualisierte Gewalt zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fehlende Berücksichtigung des Sexualstrafrechts im Jura-Lehrplan
- Mangelndes Verständnis für die Dynamiken sexualisierter Gewalt
- Notwendigkeit der Ausbildung in Strafverfolgungsbehörden und Gerichten
- Relevanz der Istanbul-Konvention für das Jurastudium
- Forderung nach Verbesserung des Opferschutzes und gerechterer Rechtsprechung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Carmen Wegge fordert Überarbeitung des Jura-Lehrplans
- Sexualstrafrecht soll im Curriculum aufgenommen werden
- Jurastudium als Ansatzpunkt zur Verbesserung des Opferschutzes
- Fehlendes Verständnis für sexualisierte Gewalt in der Ausbildung
- Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit den Themen in Strafverfolgung und Gerichten
- Istanbul-Konvention soll Pflichtstoff zum 2. Examen werden
- Wegge wünscht sich Diskussion bei der nächsten Justizministerkonferenz
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Überarbeitung des Jura-Lehrplans
- Integration von Sexualstrafrecht in das Curriculum
- Verbesserung des Opferschutzes
- Gerechtere Rechtsprechung
- Steigerung des Verständnisses für sexualisierte Gewalt
- Auseinandersetzung mit der Istanbul-Konvention
- Pflichtstoff für das 2. Examen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Carmen Wegge fordert, den Jura-Lehrplan zu überarbeiten und betont, dass Sexualstrafrecht im Jurastudium aufgenommen werden sollte, um Opferschutz und Rechtsprechung zu verbessern.
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