ZEW-Konjunkturerwartungen brechen wegen Nahost-Krieg ein

Wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland 2026

() – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für haben sich in der Umfrage vom März 2026 wegen des Kriegs im Nahen Osten massiv verschlechtert. Sie liegen mit -0,5 Zählern um 58,8 Punkte unter dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage hat sich dagegen leicht verbessert. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit -62,9 Punkten um 3,0 Punkte über dem Vormonatswert.

„Die Eskalation im Nahen Osten treibt die massiv nach oben und sorgt für steigenden Inflationsdruck“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Für die wachse damit das Risiko, dass der begonnene Erholungstrend der Konjunktur ausgebremst werde. „Wie stark die Effekte ausfallen, hängt von Dauer und Intensität des Konflikts ab.“ Die Finanzmarktexperten seien aber skeptisch, dass es zu einem schnellen Ende des Konflikts kommen werde.

Kaum eine Branche erfährt eine Verbesserung im März. Besonders betroffen von den negativen Entwicklungen sind die energieintensiven Branchen: Chemie- und Pharmaindustrie (-43,6 Punkte gegenüber dem Vormonat), Automobilbranche (-34,3 Punkte gegenüber dem Vormonat) und Maschinenbau (-35,5 Punkte gegenüber dem Vormonat). Des Weiteren verzeichnen die Stahl- und Metallindustrie sowie das Baugewerbe ebenfalls starke Rückgänge. Beim Letzteren könnte dies auch mit der Erwartung steigender Zinsen zusammenhängen. Etwa 80 Prozent der Befragten rechnen mit Inflationsdruck sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone.

Die Erwartungen für die Eurozone verzeichnen einen starken Rückgang im März und rutschen mit -8,5 Punkten in den negativen Bereich. Der Index liegt um 47,9 Punkte niedriger als im Februar. Die Bewertung der Lage verschlechtert sich. Diese liegt mit -29,9 Punkten um 16,3 Punkte unter dem Vormonatswert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: ZEW (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

ZEW, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Achim Wambach, Chemie- und Pharmaindustrie, Automobilbranche, Maschinenbau, Stahl- und Metallindustrie, Baugewerbe, Eurozone

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im März 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Mannheim

Worum geht es in einem Satz?

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im März 2026 aufgrund des Krieges im Nahen Osten massiv gesunken, während sich die Einschätzung der aktuellen Lage leicht verbessert hat, was auf steigende Energiepreise und Inflationsdruck hinweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Eskalation im Nahen Osten
  • Anstieg der Energiepreise
  • Steigender Inflationsdruck
  • Negative Auswirkungen auf energieintensive Branchen
  • Sinkende Konjunkturerwartungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland verschlechtert aufgrund des Kriegs im Nahen Osten
  • Erwartungen liegen bei -0,5 Zählern, 58,8 Punkte unter dem Vormonatswert
  • Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage leicht verbessert, Lageindikator bei -62,9 Punkten
  • Energiepreise steigen, steigender Inflationsdruck erwartet
  • Risiko, dass Erholungstrend der deutschen Wirtschaft ausgebremst wird
  • Skepsis unter Finanzmarktexperten hinsichtlich schnellem Ende des Konflikts
  • Negative Entwicklungen besonders in energieintensiven Branchen: Chemie- und Pharmaindustrie, Automobilbranche, Maschinenbau
  • Weitere Rückgänge in Stahl- und Metallindustrie sowie Baugewerbe
  • Etwa 80 Prozent der Befragten rechnen mit Inflationsdruck in Deutschland und Eurozone
  • Eurozone-Erwartungen stark gefallen, Index bei -8,5 Punkten, 47,9 Punkte niedriger als im Februar
  • Lagebewertung der Eurozone bei -29,9 Punkten, 16,3 Punkte unter dem Vormonatswert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Massive Verschlechterung der ZEW-Konjunkturerwartungen
  • Anstieg der Energiepreise
  • Steigender Inflationsdruck
  • Risiko der Abbremsung des Konjunktur-Erholungstrends
  • Kaum Branchenverbesserungen
  • Negative Entwicklungen in energieintensiven Branchen
  • Erwartung steigender Zinsen im Baugewerbe
  • Mehrheit der Befragten rechnet mit Inflationsdruck in Deutschland und Eurozone
  • Starker Rückgang der Erwartungen für die Eurozone
  • Verschlechterung der Lagebewertung in der Eurozone

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. ZEW-Präsident Achim Wambach äußert sich zur Situation und erklärt, dass die Eskalation im Nahen Osten die Energiepreise massiv nach oben treibt und damit das Risiko erhöht, dass der Erholungstrend der deutschen Wirtschaft ausgebremst werde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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