Abfallmenge auf Deponien in NRW auf Zehnjahrestief

Abfallwirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2024

() – Die Menge des auf Deponien gelagerten Abfalls in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, lag die gelagerte Menge 2024 bei 11,8 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und von knapp 32 Prozent gegenüber 2014 entspricht.

Insgesamt wurden in zulassungsbedürftigen Anlagen rund 55,1 Millionen Tonnen entsorgt oder behandelt, der niedrigste Wert seit 2014.

Ein möglicher Grund für den Rückgang der Abfallmengen insgesamt könnte ein verändertes Konsumverhalten der sein. Die Zunahme der Deponiemenge im Jahr 2022 führen die Statistiker hingegen möglicherweise auf häusliche Renovierungsarbeiten während der Coronapandemie zurück.

Von der Gesamtmenge des behandelten Abfalls stammten 85,2 Prozent (46,9 Mio. Tonnen) aus Nordrhein-Westfalen selbst.

Die meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen befanden sich im Kreis Borken (57), gefolgt von den Kreisen und Unna mit jeweils 55 Anlagen. Die größte Anzahl an Deponien verzeichnete der Hochsauerlandkreis mit 16 Stück.

Die stammen aus der jährlichen Statistik der Abfallentsorgung, die unter anderem Bauabfälle und Siedlungsabfälle erfasst.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wertstoffhof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die in dem Text genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Statistische Landesamt, Nordrhein-Westfalen

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im Jahr 2024 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Kreis Borken, Recklinghausen, Unna, Hochsauerlandkreis

Worum geht es in einem Satz?

Die Abfallmenge auf Deponien in Nordrhein-Westfalen ist 2024 auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken, mit einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und knapp 32 Prozent seit 2014.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Abfallmenge auf Deponien
  • Niedrigster Stand seit einem Jahrzehnt
  • Statistisches Landesamt berichtet
  • 11,8 Millionen Tonnen gelagerter Abfall in 2024
  • Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • Rückgang von knapp 32 Prozent gegenüber 2014
  • Verändertes Konsumverhalten der Bevölkerung
  • Zunahme der Deponiemenge 2022 möglicherweise durch Renovierungsarbeiten während der Coronapandemie
  • 55,1 Millionen Tonnen Abfall in insgesamt zulassungsbedürftigen Anlagen entsorgt oder behandelt
  • 85,2 Prozent des behandelten Abfalls stammen aus Nordrhein-Westfalen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Deponiemenge auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt
  • Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • Rückgang um knapp 32 Prozent gegenüber 2014
  • Niedrigster Wert an entsorgtem oder behandelt Abfall seit 2014
  • Möglicher Hinweis auf verändertes Konsumverhalten
  • Zunahme der Deponiemenge 2022 möglicherweise durch Renovierungsarbeiten während der Pandemie
  • 85,2 Prozent des behandelten Abfalls stammen aus Nordrhein-Westfalen
  • Verteilung der Entsorgungs- und Behandlungsanlagen in bestimmten Landkreisen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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