US-Börsen lassen nach – Richter stoppt Ermittlungen gegen Powell

Wirtschaftsnachrichten: US-Börsen im Rückwärtsgang

New York () – Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 45.558 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Neue Konjunkturdaten prägten am Freitag neben dem anhaltenden Iran-Krieg das Börsengeschehen. Das Wirtschaftswachstum in den USA war neu veröffentlichten Daten zufolge zum Jahresende 2025 nur halb so stark wie ursprünglich angenommen. Der Kern-Index der privaten Konsumausgaben, bei dem die Preise für Lebensmittel und nicht berücksichtigt werden, stieg im Januar wie erwartet auf 3,1 Prozent. Für die Zinspolitik der US-Zentralbank Federal Reserve bleibt damit die Schwierigkeit, dass sie nicht mit klaren Richtungswechseln jedes ihrer beiden Ziele, Preisstabilität und Maximalbeschäftigung, erreichen kann.

Die Ermittlungen gegen Notenbankchef Jerome Powell wurden am Freitag von einem US-Bundesrichter gestoppt. Der Richter sagte, es gebe Hinweise, dass Powell mit der Vorladung unter Druck gesetzt werden sollte, um für niedrigere Zinsen zu stimmen oder zurückzutreten.

Den Wirtschaftsboom, den US-Präsident bei der Vorstellung seiner Zölle versprochen hatten, spüren die Verbraucher derzeit nicht: Nach vorläufigen Zahlen der Universität Michigan erreichte die Verbraucherstimmung im März bislang den niedrigsten Stand des Jahres. Schätzungen zufolge könnten nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zölle nun 166 Milliarden US-Dollar von er US- zurückfordern. Neue Dokumente der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) zeigen, dass ein vierstufiger Prozess für die Prüfung der Rückforderungen aufgebaut wird.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1417 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8759 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 5.015 US-Dollar gezahlt (-1,6 Prozent). Das entspricht einem von 141,22 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 103,40 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen sind: Jerome Powell, Donald Trump.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

US-Zentralbank Federal Reserve, Universität Michigan, Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP), Oberster Gerichtshof, US-Regierung, US-Präsident Donald Trump, Notenbankchef Jerome Powell.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

New York

Worum geht es in einem Satz?

Die US-Börsen verzeichneten am Freitag einen Rückgang, wobei der Dow um 0,3 Prozent auf 45.558 Punkte fiel, während neue Wirtschaftsdaten und die anhaltenden geopolitischen Spannungen, wie der Iran-Krieg, das Handelsgeschehen beeinflussten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Veröffentlichung neuer Konjunkturdaten
  • Wirtschaftswachstum in den USA war geringer als erwartet
  • Anhaltender Iran-Krieg
  • Anstieg des Kern-Index der privaten Konsumausgaben
  • Schwierigkeiten der Federal Reserve bei der Zinspolitik
  • Ermittlungen gegen Notenbankchef Jerome Powell
  • Niedrige Verbraucherstimmung laut Universität Michigan
  • Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zölle
  • Prozess für Rückforderungen der Unternehmen bei der US-Regierung
  • Schwächung der europäischen Gemeinschaftswährung
  • Rückgang des Goldpreises
  • Anstieg des Ölpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • US-Börsen nachgelassen
  • Dow Jones: Minus von 0,3 %
  • S&P 500 und Nasdaq 100: jeweils 0,6 % im Minus
  • Neue Konjunkturdaten veröffentlicht
  • US-Wirtschaftswachstum 2025 nur halb so stark wie angenommen
  • Kern-Index für private Konsumausgaben auf 3,1 % gestiegen
  • Schwierigkeit für Federal Reserve bei Zinspolitik
  • Ermittlungen gegen Jerome Powell gestoppt
  • Verbraucherstimmung im März auf niedrigstem Stand des Jahres
  • Unternehmen könnten 166 Milliarden US-Dollar von Regierung zurückfordern
  • Euro schwächer, 1 Euro = 1,1417 US-Dollar
  • Goldpreis gesunken, -1,6 %
  • Ölpreis gestiegen, Brent bei 103,40 US-Dollar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • US-Börsen mit leichten Verlusten
  • Dow mit Minus von 0,3 Prozent
  • S&P 500 und Nasdaq jeweils mit Minus von 0,6 Prozent
  • Wirtschaftswachstum der USA schwächer als erwartet
  • Schwierigkeit für die Zinspolitik der Federal Reserve
  • Ermittlungen gegen Jerome Powell gestoppt
  • Niedrigste Verbraucherstimmung des Jahres erreicht
  • Unternehmen könnten 166 Milliarden US-Dollar von der Regierung zurückfordern
  • Einführung eines vierstufigen Prozesses zur Prüfung von Rückforderungen
  • Euro schwächer gegenüber dem Dollar
  • Goldpreis deutlich gesunken
  • Ölpreis stark gestiegen

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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