SPD fordert schärfere Maßnahmen gegen Messergewalt in Schleswig-Holstein

Gesellschaftliche Sicherheit in Schleswig-Holstein

() – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein fordert angesichts steigender Messerangriffe ein entschlosseneres Vorgehen gegen Gewaltkriminalität. Das teilte der polizeipolitische Sprecher Niclas Dürbrook am Donnerstag mit.

Er reagierte damit auf die Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2025.

Demnach stieg die Zahl der registrierten Messerangriffe im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 1.282 Fälle an. Bei diesen Taten, die überwiegend im öffentlichen Raum stattfanden, wurden elf Menschen getötet.

Besorgniserregend sei, dass ein erheblicher Teil der Tatverdächtigen und seien, so Dürbrook. Neben schärferen Maßnahmen wie individuellen Waffenverboten oder der Prüfung des Führerscheinentzugs für Gewalttäter brauche es vor allem verstärkte Präventionsarbeit und eine gute personelle Ausstattung der .

Auch die Entwicklung bei der häuslichen Gewalt gibt laut der SPD Anlass zur Sorge, da die Fallzahlen erneut gestiegen seien und die Mehrheit der Opfer seien.

Die Fraktion verwies auf einen eigenen Landtagsantrag vom vergangenen Jahr, der unter anderem eine Ausweitung von Präventionsarbeit und Verbotszonen fordert. Die Beratung dieses Antrags sowie eine angekündigte Sonderauswertung der Landesregierung zum Thema stünden noch aus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD-Landtagsfraktion, Schleswig-Holstein, SPD, Landesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand statt am Donnerstag, nachdem die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt wurde. Ein genaueres Datum wird nicht genannt, daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein fordert aufgrund eines Anstiegs von Messerangriffen und häuslicher Gewalt konsequentere Maßnahmen gegen Gewaltkriminalität sowie verstärke Präventionsarbeit und bessere Polizeiausstattung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Messerangriffe
  • Erhöhung um acht Prozent auf 1.282 Fälle
  • Messerangriffe überwiegend im öffentlichen Raum
  • 11 Tote im vergangenen Jahr
  • Hoher Anteil tatverdächtiger Kinder und Jugendlicher
  • Anstieg bei häuslicher Gewalt
  • Mehrheit der Opfer sind Frauen
  • Vorhandener Landtagsantrag zur Prävention und Verbotszonen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Landtagsfraktion fordert entschlosseneres Vorgehen gegen Gewaltkriminalität
  • Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt 8% Anstieg der Messerangriffe (1.282 Fälle)
  • 11 Tote durch Messerangriffe überwiegend im öffentlichen Raum
  • Besorgnis über hohen Anteil tatverdächtiger Kinder und Jugendlicher
  • Forderung nach individuellen Waffenverboten und Prüfung des Führerscheinentzugs
  • Notwendigkeit verstärkter Präventionsarbeit und personeller Ausstattung der Polizei
  • Anstieg häuslicher Gewalt, Mehrheit der Opfer Frauen
  • Bezug auf eigenen Landtagsantrag von 2022 zur Ausweitung von Präventionsmaßnahmen und Verbotszonen
  • Beratung des Antrags und Sonderauswertung der Landesregierung stehen noch aus

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach entschlossenerem Vorgehen gegen Gewaltkriminalität
  • Notwendigkeit individueller Waffenverbote
  • Prüfung des Führerscheinentzugs für Gewalttäter
  • Verstärkung der Präventionsarbeit
  • Verbesserung der personellen Ausstattung der Polizei
  • Besorgnis über steigende Fallzahlen bei häuslicher Gewalt
  • Hinweis auf eine Mehrheit der Opfer als Frauen
  • Ausweitung von Präventionsarbeit und Verbotszonen gefordert
  • Ausstehende Beratung eines Landtagsantrags
  • Angekündigte Sonderauswertung der Landesregierung steht noch aus

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niclas Dürbrook, dem polizeipolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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